Dreist

18. Juli 2009 | Von | Kategorie: Allgemein

Heute kam eine Retoure von einem Kunden zurück. Netterweise hat er vorher per E-mail erfragt, wie das denn mit dem Zurückschicken bei uns ist. Was wir natürlich gerne klargestellt haben: entweder Bescheid sagen, wann wir es abholen lassen können oder bei einem beliebigen Hermes-Shop abgeben und kostenfrei an uns zurückschicken lassen. So weit, so gut!

Das Paket kommt bei uns an und wir schauen mal nach, was da so alles drin ist – Aha, die komplette Bestellung (immerhin 10 Kartenspiele) kommt zurück – Kein Problem, wird halt zurück überwiesen. Bei näherem Hinsehen stellt sich dann heraus, dass gut die Hälfte der Spiele ausgepackt und auch die Kartensätze geöffnet wurden – Das ist ärgerlich, denn wir können die Spiele jetzt auch nicht mehr weiterverkaufen! Da hilft es auch nix, dass die Karten  – übrigens sehr professionell – wieder zusammengebündelt wurden. Man könnte fast meinen, der Kunde hat Erfahrung damit Karten wieder zu verpacken.

Während ich mir noch so überlege, wie ich dem lieben Kunden klar machen soll, dass wir die Spiele so nicht zurücknehmen wollen, kommt auch schon die E-Mail, in der um Rückerstattung gebeten wurde:

Anschließend habe ich die Spiele wieder sorgfältig verpackt und zurückgeschickt. Die geöffneten Spiele sind zwar neu und makellos, aber dass Sie diese nicht mehr im Internet als neu verkaufen können, ist mir klar. Deshalb möchte ich auch so fair sein und zumindest mal die Ihnen durch den Versand enstandenen Kosten übernehmen.

Oh wie nett! Dafür, dass wir die Spiele umsonst geliefert und wieder retouniert haben und der Empfänger einige davon in Gebrauch genommen hat, bekommen wir ganz großzügig und fair angeboten, die Versandkosten erstattet zu bekommen. Scherzle! Im Laden bei uns kann man sich Spiele ausleihen – Verleihgebühr: 3 Euro/Spiel

Ich glaube, ich probier das Weihnachten auch mal. Ich bestell mir online einen künstlichen Christbaum und schick ihn dann nach dem Heiligen Abend wieder zurück. Mal sehen, wie der entsprechende Versender da reagiert!

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Ein Kommentar auf "Dreist"

  1. Hahah das is lustig; muss aber dazu sagen das hier in den USA das so gang und gebe is, man kann auch schuhe 3 wochen lang tragen und dann umtauschen wenn man sie net mehr will. Villeicht hat der kunde sich schlau gemacht und dachte was die Amis koennen, koennen wir scho lange…

    trodzdem, richtig is das auf keinen fall, er haette die spiele ja bei ebay oder so verkaufen koennen.

    Gruss aus Florida
    Melanie ( ehemalige Siedlerin)

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