Wie finde ich eine Wohnung in Kitzingen

In Kitzingen (wo nicht) ist der Wohnungsmarkt recht angespannt. Regelmäßig ließt man auf Facebook „Suche Wohnung in Kitzingen“ oder auch „2 Zimmerwohnung in Kitzingen gesucht“. Die Qualität der Wohnungen ist sehr unterschiedlich. Von Gemeinschaftstoilette auf dem Flur über Dusche in der Küche bis hin zu Luxusneubauten ist alles zu haben. Leider verraten zumindest die Wohnungsanbieter der 1. Kategorie das vorab eher selten. Da ich vor kurzem selbst auf der Suche war gibt es dort ein paar Tipps …

Wohnungsbaugesellschaften

Wohnungsbaugesellschaften bauen oder kaufen Wohnungen und vermieten sie dann direkt weiter. Die Dawonia hat überwiegend die Wohnblöcke in der Siedlung unter Ihrer Verwaltung. Der Qualitätsstandart geht von Wohnungen mit ausgelatschten alten Holzböden und Gasöfen bis hin zu frisch sanierten Wohnungen in Kitzingen. Das Haag Bauunternehmen hat überwiegend selbst gebaute Wohnkomplexe mit hohem Wohnstandart im Angebot.

Makler mit Wohnungsangeboten aus Kitzingen

Bei den Maklerangeboten ist zu beachten das der Makler sein Geld vom Vermieter bekommt. Der Makler ist also nicht dein Freund und Wohltäter, sondern handelt im Interesse des Vermieters. Im Zweifelsfall ist also immer angeraten dort besonders genau zuzuhören. Der Makler wird dich nicht anlügen, aber wenn die Antwort ausweichend oder sehr spezifisch ist sollten die Sinne geschärft werden. Wenn der Makler den Keller nicht zeigen will, hat das einen Grund…, wenn der Makler keine Fotos des Objektes vorab zeigen kann, um die „Privatsphäre“ des aktuellen Mieters zu schützen, hat auch das einen Grund. Der Makler ist Profi – dem Entgehen solche Dinge nicht – er spricht sie aber nicht von sich aus an und hatte ausreichend Vorbereitungszeit um sich ausweichende Antworten zurechtzulegen.

Einige Geschichten die ich persönlich erlebt habe bei meinen Besichtigungen:

  • Ich wurde z.B. zu einer Besichtigung einer EG-Wohnung eingeladen, die sich dann im 3. Stock befand. Das viele Interessenten vor Ort sind bedeutet also nicht zwangsläufig, dass es sich um ein besonderes Schnäppchen handeln muss. Sondern deutet darauf hin das vermutlich entscheidungsdruck erzeugt werden soll.
  • Die Wohnung wurde als Neubaustandart angepriesen – vor Ort wird dann festgestellt, dass es keine Warmwasserleitungen gibt. An jeder Wasserentnahmestelle könne der Mieter sich einen Durchlauferhitzer anbringen.
  • Kellerraum gibt es – da fehlt uns jetzt aber die Zeit den zu besichtigen – die nächsten warten ja schon – ist ca. 16 m² groß. War dann ein Keller, der öffentlich zugänglich bleiben muss, da dort die Wasseraufbereitungsanlage untergebracht war.
  • Hier ist die Dusche – beim 2. Blick ist die Armatur dann außerhalb der Duschkabine angebracht.
  • Wo ist der Anschluss für die Waschmaschine? Waschmaschinenanschluss gibt es die Vormieter hatten ja auch eine Waschmaschine im Bad -> hatten Sie – einen Toplader weil kein Platz war, um die Trommel nach vorne zu öffnen.

Gut aufgehoben fühlte ich mich, wenn der Makler Einzeltermine zur Besichtigung mit mir ausgemacht hat. Da kamen dann zwar auch vor und nach mir weitere Interessenten aber der eigentliche Besichtigungstermin war quasi „exklusiv“.

Hier einige Makler die Wohnungen in Kitzingen im Portfolio haben

Andere Möglichkeiten eine Wohnung in Kitzingen zu finden.

Es gibt im Internet einige Webseiten die Wohnungsvermittlung zu Ihrem Aufgabengebiet erklärt haben. Selbst auf Ebay Kleinanzeigen oder in Facebook findet man Mietwohnungen. Die klassischen Wege Zeitungsanzeige und Mundpropaganda funktionieren natürlich ebenfalls.

Ich hoffe mit den Tipps findest du deine Wohnung in Kitzingen. Solltest du noch einen Tipp haben wo Wohnungssuchende Ihr Glück versuchen können, zögere nicht mir das in die Kommentare zu schreiben – dann nehme ich das hier mit auf.

Stadtfest Kitzingen 2012 Bundeskinderspiele

Dieses Wochenende fand das Stadtfest Kitzingen statt. Aus verschiedenen Gründen war ich die meiste Zeit auf dem Bleichwasen in Kitzingen. Dort war allerhand für die kleinsten der Familie geboten. Unter dem Motto „Bundeskinderspiele“ sollte ein Riesen-Spielplatz entstehen und ich muss sagen, das ist wirklich wunderbar gelungen!
Einige der unzähligen Attraktionen möchte ich hier besonders hervorheben.

Da war zum einen die Lego-Eisenbahnanlage, die unter dem Torbogen, für den einen oder anderen etwas versteckt, aufgebaut wurde. Lothar sorgte für strahlende Kinderaugen, indem er die Kleinen (und natürlich auch die Großen) nach Herzenslust fahren und rangieren ließ. Im hinteren Bereich der Anlage befand sich ein Abstellbahnhof für viele verschiedene Züge, so dass die Lokführer nach Lust und Laune einen Güterzug oder den schnellen ICE steuern konnten. Zudem war ein Container-Terminal mit Rangierbahnhof eingerichtet, an dem sich diejenigen, die mehr als im Kreis fahren wollten, beim Be- und Entladen sowie bei umfangreichen Rangierarbeiten austoben konnten.

Ein weiteres Highlight auf dem Festplatz waren außerdem die nicht zu übersehenden Kinderritterspiele. Bei diesen konnten mehrere Kinder in einem spielerischen Wettkampf gegeneinander antreten. Beim Lanzen-Stechen ging es darum, sich ein Pferd umzuschnallen (eine geniale Idee übrigens) und dann mit Hilfe der eigenen Beine und einer Lanze an einem Übungs-Dummy sein Können unter Beweis zu stellen. Anschließend ging es zum Ringe-Stechen. Die Ringe wurden von einem Mitarbeiter von World of Magic todesmutig in den ausgestreckten Händen gehalten und von den Rittern mit der Lanze eingesammelt. Zu den weiteren Aufgaben gehörten Bogenschießen und Tauziehen.

Wer nicht auf dem Stadtfest Kitzingen war, hat defintif einiges verpasst! Neben dem oben genannten gab es noch zahlreiche weitere Spielangebote: einen Flohzirkus, die Polizei mit elektrischen Motorrädern, das Brettspielmobil, die Stadtjugendpflege mit Montagsmaler XXL, Chill out area und Bungee-Running. Die Sportschützen waren mit einem Schießstand vertreten und beim THW gab es die Möglichkeit zum Kisten-Stapeln. Eine Hüpfburg, ein Karussell und das unübersehbare Bungee-Jumpen rundeten das Kinder-Bespaßungs-Programm ab.
Nicht so ganz verstanden hab ich, was da zwischendrin das Autohaus Spindler mit der Autopräsentation gesucht hat, aber irgendwie muss das Ganze ja auch bezahlt werden 🙂

Es gab sicherlich noch mehr zu sehen, aber da ich mit dem Brettspielmobil beschäftigt war, hab ich natürlich nicht alles mitbekommen. Ach ja, die Verpflegung vor Ort war im Übrigen auch wunderbar! Von Bratwurst und Pommes über Flammkuchen und Crepes bis hin zu Nudeln gab es fast alles, was das Herz begehrte. Ein Kuchenstand hätte mich noch glücklicher gemacht, aber es gab ja genug andere Alternativen 🙂

Kitzinger Umgehung bei Regen :-(

Hochwasser an der Eisenbahnbrücke

Hochwasser an der Eisenbahnbrücke
Hochwasser an der Eisenbahnbrücke

Heute hat es mal wieder stark geregnet. Der deutsche Wetterdienst hat für Kitzingen bis zu 25 Liter/m² innerhalb einer Stunde gemeldet. Wieviel es dann am Ende war, da hab ich keine Ahnung, aber der stärkere Duscher hat dazu geführt, dass die im Jahre 2011 eröffnete Umgehung von Kitzingen nun schon zum 2. Mal wegen „Hochwasser“ und „Böschungsabgang“ zeitweise gesperrt werden musste. Die neue Kitzinger „Rennstrecke“ sollte bei Gelegenheit in Wasserrutsche umbenannt werden 🙂 Die Verantwortlichen können sich ja mal überlegen, wie hoch die Spende an die ehrenamtlichen Helfer von Feuerwehr und BRK ausfällt, die dann jedesmal zum Absichern der Tangente bei Nacht und Regen ausrücken dürfen. Vielleicht ist aber auch einfach eine regengesteuerte Ampel die Lösung 😉 Alternativ könnte man auch mal bei der Bahn oder Autobahnmeisterei  nachfagen; die kennen sich, glaub ich, ganz gut mit Befestigungen von Böschungen aus.
Hier ein paar Fotos:

Die EMB ganz groß!

evaDa läuft man nichtsahnend am Sonntag Morgen durch Kitzingen, weil man für den Tagesausflug zum Ausstellungssschiff – Zukunft noch Verpflegung beim Bäcker einkaufen muss, da stolpert man doch glatt über das 2. Plakat einer langjährigen Freizeitmitarbeiterin an einer Hausfassade. Also Foto raus und für die Nachwelt festhalten – das Blog will ja schließlich auch gefüllt werden 🙂

Dreist

Heute kam eine Retoure von einem Kunden zurück. Netterweise hat er vorher per E-mail erfragt, wie das denn mit dem Zurückschicken bei uns ist. Was wir natürlich gerne klargestellt haben: entweder Bescheid sagen, wann wir es abholen lassen können oder bei einem beliebigen Hermes-Shop abgeben und kostenfrei an uns zurückschicken lassen. So weit, so gut!

Das Paket kommt bei uns an und wir schauen mal nach, was da so alles drin ist – Aha, die komplette Bestellung (immerhin 10 Kartenspiele) kommt zurück – Kein Problem, wird halt zurück überwiesen. Bei näherem Hinsehen stellt sich dann heraus, dass gut die Hälfte der Spiele ausgepackt und auch die Kartensätze geöffnet wurden – Das ist ärgerlich, denn wir können die Spiele jetzt auch nicht mehr weiterverkaufen! Da hilft es auch nix, dass die Karten  – übrigens sehr professionell – wieder zusammengebündelt wurden. Man könnte fast meinen, der Kunde hat Erfahrung damit Karten wieder zu verpacken.

Während ich mir noch so überlege, wie ich dem lieben Kunden klar machen soll, dass wir die Spiele so nicht zurücknehmen wollen, kommt auch schon die E-Mail, in der um Rückerstattung gebeten wurde:

Anschließend habe ich die Spiele wieder sorgfältig verpackt und zurückgeschickt. Die geöffneten Spiele sind zwar neu und makellos, aber dass Sie diese nicht mehr im Internet als neu verkaufen können, ist mir klar. Deshalb möchte ich auch so fair sein und zumindest mal die Ihnen durch den Versand enstandenen Kosten übernehmen.

Oh wie nett! Dafür, dass wir die Spiele umsonst geliefert und wieder retouniert haben und der Empfänger einige davon in Gebrauch genommen hat, bekommen wir ganz großzügig und fair angeboten, die Versandkosten erstattet zu bekommen. Scherzle! Im Laden bei uns kann man sich Spiele ausleihen – Verleihgebühr: 3 Euro/Spiel

Ich glaube, ich probier das Weihnachten auch mal. Ich bestell mir online einen künstlichen Christbaum und schick ihn dann nach dem Heiligen Abend wieder zurück. Mal sehen, wie der entsprechende Versender da reagiert!

Corso Kino schließt zum 31.12.2009

Das Kino, das mir jahrelang nachts den Schlaf von Donnerstag auf Freitag geraubt hat, schließt laut Mainpost seine Pforten 🙁 Gerne war ich mit Freunden zur Sneak im Corso in Würzburg; Karten reservieren war nie nötig – nicht etwa weil nix los war, sondern weil „unsere“ Reihe 6 eben für uns reserviert war – so wie die Reihe 7 für die Truppe um Carsten und Albert und natürlich viele andere Reihen …

Es war wie ein kleines Familientreffen! Donnerstag abends vorm Corso traf man Woche für Woche dieselben Leute. Nicht, dass man sich großartig näher kam, aber es kam durchaus vor, dass man in Würzburg hörte „dich kenn ich doch von der Sneak“. Vorm Abspann zu gehen war verpönt und man hatte auch bei cineastischen Tiefstpunkten Spaß im Corso – so wurden von einem Großteil der Besucher bei „The Limy“ die mehrmalige (um nicht zu sagen häufige) Verwendung der exakt selben Szene mit Szenenapplaus bedacht, „Gloria“ gemeinsam ertragen und dann selbstverständlich am Ende auch applaudiert. Zwar eher für alle, die den Film bis zum Ende ertragen haben als für die Qualität des Filmes – aber egal: Spaß hats gemacht! Doch es soll nicht der Eindruck entstehen, dass in der Sneak dort nur Müll gelaufen ist – ich sah dort auch „Der Soldat James Ryan“, „Lammbock“, „Grasgeflüster“ und viele andere gute Filme.

Als dann im Mainfrankenpark und am Hafen die großen Kinos kamen, war das Motto: „Wenn Sneak, dann Corso“ Zumindest so lange, bis der Körper meinte, es ist jetzt mal gut mit durchgemachten Nächten und der Besitzer von diesem solle gefälligst frühzeitig ins Bett. Allerdings ist der Begriff Sneak Preview für mich bis heute fest mit dem Corso verbunden und wenn’s mich mal gerissen hat, dann ging es natürlich auch dorthin.

Mal sehen, ob die alte Truppe zu einer Abschieds-Sneak im Corso Kino zusammenzutrommeln ist …