Autokorso durch Schweinfurter Innenstadt – Strafanzeigen gegen Hochzeitsgesellschaft laufen

18.06.2019, PP Unterfranken


SCHWEINFURT. Am Samstag hat eine Hochzeitsgesellschaft während eines Autokorsos durch das Stadtgebiet zahlreiche Verkehrsverstöße begangen und die Straßenverkehrsordnung völlig außer Acht gelassen. Die Schweinfurter Polizei hat die Fahrzeuge einer intensiven Kontrolle unterzogen und ermittelt wegen Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsstraftaten gegen die Gruppe.

Die Familie eines Hochzeitspaares hatte bereits im Vorfeld einen größeren Autokorso geplant und auch vergeblich versucht, bei der Stadt Schweinfurt und Schweinfurter Polizei eine Genehmigung für einen Autokorso mit dem Fahrtziel Roßmarkt zu erhalten. Am Samstag gegen 16.00 Uhr hatte die Hochzeitsgesellschaft von Dittelbrunn aus dann mit insgesamt zu Spitzenzeiten über 20 Fahrzeugen einen Autokorso im Innenstadtbereich veranstaltet. Die Fahrzeuge waren von der Niklaus-Hofmann-Straße, über die Niederwerrner Straße sowie die Wilhelm-Leuschner-Straße bis zu einem Parkplatz an der Georg-Schäfer-Straße gefahren, wo weitere Teilnehmer hinzugestoßen waren.

Anschließend bewegte sich die Gruppe über die Ludwigstraße in das engere Umfeld des Roßmarktes und bis zu den Wehranlagen und erneut zur Niederwerrner Straße. Dabei kam es unter anderem zu unzulässigen Überholmanövern und Rotlichtverstößen. So fuhren die Fahrzeuge wiederholt bei Rotlicht in Kreuzungsbereiche ein, während Einzelfahrzeuge der Gesellschaft dabei teilweise den Verkehr aus den Seitenstraßen abschirmten, um dem Korso die gemeinsame Durchfahrt zu ermöglichen.

Streifen der Schweinfurter Polizei, der Operativen Ergänzungsdienste und auch zivile Einsatzkräfte waren rasch vor Ort. Sie kontrollierten die besagten Fahrzeuge und verhinderten gezielt ein Befahren des Roßmarktes durch die Hochzeitsgesellschaft, die sich bei ihren Fahrmanövern gegenseitig filmte. Auch die Polizei fertigte mit einem Fahrzeug der Verkehrsüberwachung zu Beweissicherungszwecken Aufnahmen der Fahrzeuge, die bereits intensiv ausgewertet werden.

Die Ermittlungen gegen die beteiligten Personen wegen unterschiedlichster Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung und auch gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Nötigung im Straßenverkehr laufen bereits auf Hochtouren. Den Betroffenen droht unter anderem der Führerscheinentzug und erhebliche Geldstrafen.


Die Schweinfurter Polizei sucht weitere Geschädigte und bittet deshalb Verkehrsteilnehmer und Anwohner, die durch die Fahrmanöver der Hochzeitsgesellschaft während des Autokorsos gefährdet wurden, sich unter Tel. 09721/202-0 zu melden.


Polizei Unterfranken

Verdacht der sexuellen Nötigung – 27-Jähriger in Untersuchungshaft

18.06.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg vom 18.06.2019

EBERN, LKR. HASSBERGE. Einem 27-Jährigen wird vorgeworfen, am Sonntagabend eine Jugendliche sexuell genötigt zu haben. Die Eberner Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest. Er befindet sich seit Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat sich die Tat gegen 20.15 Uhr in der Georg-Nadler-Straße ereignet. Dort soll der 27-jährige Syrer eine 14-Jährige aus dem Landkreis Haßberge in ein Auto gelockt, sie gegen ihren Willen geküsst und in der Folge auch unsittlich berührt haben. Der Tatverdächtige wurde kurz nach der Tat vorläufig festgenommen. Er verbrachte die Nacht zum Montag in einem Haftraum der Polizei, bevor er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde.

Der Ermittlungsrichter ordnete gegen den 27-jährigen Zuwanderer die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts der sexuellen Nötigung an. Er wurde nach der Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden von der Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg geführt. Um den exakten Tatablauf zu klären, hoffen die Beamten nun auch auf Hinweise von Zeugen, die möglicherweise etwas Verdächtiges beobachtet haben. Insbesondere wird ein Fußgänger als wichtiger Zeuge gesucht, der die Situation beobachtet haben soll, wie die Jugendliche in der Georg-Nadler-Straße in den silbernen Audi des Beschuldigten stieg.


Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 entgegen.


Polizei Unterfranken

Nach Mitteilung über Handy-Raub – Kripo ermittelt und sucht Zeugen

17.06.2019, PP Unterfranken


MÜNNERSTADT, LKR. BAD KISSINGEN. Die Schweinfurter Kripo ermittelt wegen eines Raubdeliktes, welches sich am frühen Sonntagmorgen am Münnerstadter Bahnhof ereignet haben soll. Der oder die Täter sind bislang noch unbekannt. Die Kripo Schweinfurt setzt bei der Aufklärung des Falles nun auch auf Zeugenhinweise.

Gegen 05.00 Uhr soll sich die Tat dem aktuellen Sachstand nach ereignet haben. Ein 50-jähriger Wohnsitzloser hielt sich zu diesem Zeitpunkt in einem Wartehäuschen am Bahnhof Münnerstadt auf, als er eigenen Angaben zufolge von mehreren Unbekannten bedroht worden sei. Die Täter hätten ihm das Handy abgenommen und seien daraufhin mit einem Pkw in Richtung Reichenbacher Straße davongefahren.

Die Bundespolizei ermittelt wegen einer Sachbeschädigung, die sich ebenfalls am frühen Sonntagmorgen ereignet hatte. Dabei sollen mehrere junge Männer ein anderes Wartehäuschen am Münnerstadter Bahnhof mutwillig beschädigt haben. Auch in diesem Fall sind die Täter derzeit noch unbekannt. Es ist nicht auszuschließen, dass die beiden Fälle in Zusammenhang stehen.


Wer sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Raubdeliktes oder der Sachbeschädigung beitragen könnten, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 mit der Kriminalpolizei Schweinfurt in Verbindung zu setzen.


Polizei Unterfranken

Polizei warnt vor Telefonbetrügern – Aktuell Vielzahl von Anrufen

17.06.2019, PP Unterfranken


BEREICH MAIN-RHÖN. Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern, die aktuell im Bereich Main-Rhön aktiv sind. Der Schwerpunkt liegt derzeit im Raum Schweinfurt. Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus oder versuchen mit der sogenannten „Enkeltrick-Masche“, Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Bitte informieren Sie auch Ihre Angehörigen!

Bei der Polizeieinsatzzentrale gehen am Montag vermehrt Mitteilungen über Anrufe von Trickbetrügern ein. Die Notrufe erfolgen fast im Minutentakt. Die Täter geben sich entweder als Angehörige aus und bitten Seniorinnen und Senioren um finanzielle Unterstützung. In vielen Fällen melden sich aber auch falsche Polizeibeamte, die ihre potentiellen Opfer um Hilfe bei der Überführung von Einbrechern bitten und nach Bargeld oder Wertgegenständen fragen.


  • Gehen Sie keinesfalls auf entsprechende Forderungen ein!
  • Geben Sie am Telefon keinerlei Auskünfte über Ihre finanziellen Verhältnisse!
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an fremde Personen!
  • Deponieren Sie auf Weisung kein Geld oder Wertsachen außerhalb Ihres Wohnhauses!
  • Informieren Sie bitte insbesondere ältere Personen in Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis und in Ihrer Nachbarschaft!
  • Informieren Sie bei verdächtigen Anrufen unverzüglich die Polizei über Notruf 110!


Polizei Unterfranken

Überlaute Party in Kleingartenanlage führt zu Großeinsatz – Zwei Polizeibeamte verletzt

17.06.2019, PP Unterfranken


OBERNBURG, LKR. MILTENBERG. Ein zunächst alltäglicher Einsatz auf Grund einer Ruhestörung führte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einem Großeinsatz mit insgesamt acht Streifenfahrzeugen und einem Diensthundeführer. Zwei Polizeibeamte konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Auf Grund einer überlauten Feier begab sich eine Streife der Polizeiinspektion Obernburg am Main am Sonntag, gegen 01:45 Uhr, zu einer Kleingartenanlage im Bereich der Daimlerstraße. Die beiden Veranstalter der Party, zwei Männer im Alter von 18 und 47 Jahren verhielten sich von Beginn an aggressiv und verweigerten den Beamten zunächst den Zutritt zum Gelände. Als der DJ der Veranstaltung sich einsichtig zeigte und die Musik abstellen wollte, ließ sich der 18-Jährige nicht mehr beruhigen und beleidigte die beiden Polizisten aufs Übelste.

Mit Unterstützung mehrerer Streifen der Polizeiinspektion Obernburg am Main, der Polizeiinspektion Aschaffenburg und eines Diensthundeführers sollte die Feier vor Ort beendet werden. Der sichtlich alkoholisierte 18-Jährige, welcher die Beamten bereits beleidigt hatte, verhielt sich daraufhin weiter aggressiv und trat den Beamten mit einer erhobenen Bierflasche gegenüber. Diese brachten ihn daraufhin zu Boden und legten ihm Handschellen an. Hierbei verletzte er einen Polizisten mit der Bierflasche am Kopf. Der zweite Beamte erlitt Verletzungen an der Hand.

Auf dem anschließenden Weg zum Streifenwagen versuchte der 18-Jährige sich loszureißen und spuckte in Richtung der Beamten, bevor er schließlich zur Dienststelle gebracht wurde. Er verbrachte die Nacht in einer Haftzelle und wurde am Sonntagvormittag wieder entlassen. Gegen den jungen Mann wird nun wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt.

Ein weiterer Gast der Feier kam trotz wiederholter Aufforderung dem Platzverweis vom Gelände nicht nach und musste vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Dienststelle entlassen.

Die beiden verletzten Polizeibeamten der Obernburger Polizei konnten ihren Dienst in der Nacht nicht mehr fortsetzen. Während des Einsatzes wurden zudem ein Handfunkgerät und ein Pfefferspray beschädigt.


Polizei Unterfranken

Unbekannter männlicher Leichnam aus Main geborgen – Kripo ermittelt

17.06.2019, PP Unterfranken


OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Am Sonntagmorgen hat die Ochsenfurter Polizei einen männlichen Leichnam aus dem Main geborgen. Die Identität des Mannes ist bislang noch unklar. Es liegen aktuell keine Hinweise vor, dass eine Straftat im Zusammenhang mit dem Tod des Mannes stehen könnte. Die Würzburger Kripo hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen.

Gegen 08.00 Uhr hatte ein Zeuge eine leblose Person auf dem Main treibend entdeckt und daraufhin unverzüglich den Notruf gewählt. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Ochsenfurt war schnell vor Ort. Als die Beamten den Unbekannten im Main auf Höhe des Yachthafens entdeckten, sprangen sie sofort ins Wasser, um Erste Hilfe zu leisten. Sie zogen die Person ans Ufer. Jedoch kam für sie jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Aufgabe der Kriminalpolizei Würzburg ist es nun herauszufinden, welche Umstände zum Tod der Person geführt haben und um wen es sich bei dem etwa 40 bis 50 Jahre alten Mann handelt. Ein etwaiger Zusammenhang mit aktuellen Vermisstenfällen in der Region konnte bislang nicht hergestellt werden.


Wer glaubt, Hinweise zur Identität des bislang noch unbekannten Verstorbenen geben zu können, wird gebeten, sich unter Tel. 0231/457-1732 mit der Würzburger Kripo in Verbindung zu setzen.


Polizei Unterfranken

Feuer im Innenraum eines Mercedes – Kripo Aschaffenburg ermittelt

16.06.2019, PP Unterfranken


KAHL AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Freitag auf Samstag hat es im Innenraum eines schwarzen Mercedes im Bereich des Campingplatzes gebrannt. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und nimmt Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.

Der Geschädigte hatte seinen Daimler am Freitag, gegen 23.15 Uhr, auf einem Parkplatz am Campingplatz in Kahl am Main abgestellt. Als er am Samstagmorgen um 10.15 Uhr wieder zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er feststellen, dass es im Inneren des Mercedes gebrannt hatte. Der Sachschaden wird derzeit auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Kripo Aschaffenburg hat die ersten Ermittlungen bereits aufgenommen und kann eine Brandstiftung nicht ausschließen.


Daher werden Zeugen gesucht, die etwas beobachtet haben, das zur Aufklärung des Falles beitragen könnte. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei jederzeit unter Tel. 06021/857-1732 entgegen.


Polizei Unterfranken

Junggesellenabschiede auf Abwegen – Missglückter „Spaß“ löst Polizeieinsätze aus

16.06.2019, PP Unterfranken


UNTERFRANKEN. Bei gleich zwei Junggesellenabschieden am Samstagmittag haben unüberlegte „Überraschungsaktionen“ zu Polizeieinsätzen geführt. Die unterfränkische Polizei freut sich über jede Hochzeit im Regierungsbezirk, mahnt allerdings auch dazu, bei der Vorbereitung von Junggesellenabschieden die Grenzen des Spaßes nicht zu überschreiten und keine Personen zu verängstigen.

Am Samstagmittag hatte ein 27-Jähriger aus Amorbach im unterfränkischen Landkreis Miltenberg völlig aufgelöst den Notruf gewählt und mitgeteilt, bei ihm wären Einbrecher im Haus, die Gegenstände zerstören würden. Noch während der Einsatz anlief, stellte sich wenige Minuten später zum Glück heraus, dass es sich bei den vermeintlichen „Einbrechern“ um Freunde des Mitteilers handelte. Die Männer hatten den 27-Jährigen zu dessen Junggesellenabschied abholen und erschrecken wollen.

Weniger glimpflich verlief ein Vorfall in Nordheim vor der Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld. Dort hatte gegen 10.00 Uhr eine aufmerksame Autofahrerin während sie an einer Baustellenampel stand beobachtet, wie ein maskierter und mit Pistole bewaffneter Mann zu einem Hauseingang lief und die Türe des Anwesens geöffnet wurde. Mehr hatte die Dame nicht mehr sehen können, da sie weiterfahren musste. Sie hatte umgehend sehr besorgt die Polizei in Mellrichstadt verständigt, welche mit Unterstützung der umliegenden Dienststellen mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ausrückte.

Die Beamten konnten niemanden an dem Anwesen antreffen und auch den Hauseigentümer und seine zukünftige Gattin telefonisch nicht erreichen. Da eine Straftat zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das Anwesen umstellt und im Nahbereich gefahndet. Als der Hauseigentümer durch rasche Ermittlungen schließlich doch telefonisch erreicht und am Bahnhof angetroffen werden konnte, stellte sich folgender Sachverhalt dar:

Es hatte sich um keinen Überfall gehandelt, sondern um eine gespielte „Entführung“ im Rahmen eines Junggesellenabschiedes. Der Trauzeuge hatte mit einer Sturmhaube maskiert und mit einer Schreckschusspistole bewaffnet an der Haustüre geklingelt, um den Bräutigam zu erschrecken. Anschließend hatte sich die Männergruppe – mittlerweile ohne Maskierung und Schusswaffe – zum Bahnhof in Mellrichstadt begeben, um dort den Ausflug zu starten. Dass eine Zeugin alles hautnah mitbekommen und verängstigt die Polizei verständigt hatte sowie derweil ein Polizeieinsatz angelaufen war, hatte der Trauzeuge nicht bedacht. Da dem Bräutigam von seinen Freunden zudem das Mobiltelefon „abgenommen“ worden war, hatten die Polizisten ihn zuerst nicht erreichen können.

Den 26 Jahre alten Trauzeugen, der die Schreckschusspistole zwar legal besitzt, für das Führen in der Öffentlichkeit allerdings keine Erlaubnis, einen sogenannten „kleinen Waffenschein“ vorweisen kann, erwartet nun ein Strafverfahren. Die Waffe wurde durch die Beamten sichergestellt.

Glücklicherweise konnte der Polizeieinsatz abgebrochen werden, nachdem sichergestellt war, dass tatsächlich niemand zu Schaden gekommen ist. Die unterfränkische Polizei bittet dennoch dringend darum, eine gewisse Sensibilität bei der Planung solcher Veranstaltungen an den Tag zu legen und vor allem nicht mit Waffen in der Öffentlichkeit zu hantieren. Hier hört – bei aller Liebe – der Spaß tatsächlich auf! Die Polizei prüft derzeit übrigens auch, ob dem 26-Jährigen die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden.


Polizei Unterfranken

Tragischer Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer – 44-Jähriger verstirbt an Unfallstelle

16.06.2019, PP Unterfranken


WOLLBACH, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Samstagabend hat sich ein tragischer Unfall zugetragen. Nachdem ein 43-Jähriger erheblich alkoholisiert von der Fahrbahn abgekommen war, verstarb dessen befreundeter Beifahrer noch an der Unfallstelle. Der Fahrer selbst wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Die Polizeiinspektion Neustadt an der Saale ist mit der Verkehrsunfallaufnahme betraut und ermittelt die Hintergründe, die zu dem schweren Verkehrsunfall geführt haben.

Gegen 21:50 Uhr war der 43-Jährige mit einem BMW 5er auf der Kreissstraße 14 aus Richtung Wollbach kommend in Richtung Lebenhan unterwegs. Mit im Fahrzeug saß als Beifahrer dessen Freund mit dem er von einer Feierlichkeit kam. Laut der Aussage eines unbeteiligten Zeugen kam das Fahrzeug schließlich aus noch ungeklärter Ursache in einer Linkskurve zunächst auf das rechte Bankett. Hier verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über den BMW, steuerte in eine Böschung weshalb sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach in einem Acker zum Liegen kam.

Der Fahrer des BMW konnte aus dem Pkw gerettet werden. Er kam mit schweren Verletzungen in eine umliegende Klinik. Für den 44-jährigen Beifahrer kam jede Hilfe zu spät. Er konnte durch die Feuerwehr nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen und unterstützte die Polizeiinspektion Neustadt an der Saale bei der Verkehrsunfallaufnahme.

Auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Wollbach und Neustadt an der Saale waren mit über 40 Mann im Einsatz und kümmerten sich unter anderem um die Ausleuchtung der Unfallstelle sowie Verkehrslenkmaßnahmen. Die Fahrbahn musste für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme komplett gesperrt werden. Zur Betreuung der Angehörigen des Verstorbenen wurden auch ein Notfallseelsorger und der Rettungsdienst hinzugezogen.




Polizei Unterfranken

Falsche Gewinnversprechen locken – Vorsicht vor Trickbetrügern!

15.06.2019, PP Unterfranken


UNTERFRANKEN. In den vergangenen Tagen waren Trickbetrüger wieder aktiv und haben eine 26-Jährige aus Würzburg um 900 Euro gebracht. Die Geschädigte hatte das Geld mit Zahlungskarten an die Täter übermittelt, um einen angeblichen Geldgewinn zu erhalten. Es ist mit weiteren Fällen zu rechnen und die unterfränkische Polizei rät dazu, solche Telefonate sofort abzubrechen.

Am Donnerstag und Freitag hatte eine Frau aus dem Würzburger Stadtteil Heuchelhof mehrfach Anrufe von einer Unbekannten erhalten. Die Anruferin teilte der Geschädigten freudig mit, sie hätte rund 30.000 Euro gewonnen und müsse um den Gewinn zu erhalten lediglich 900 Euro „Gebühren“ an einen Juristen zahlen. Sie tat dies mit sogenannten Steam-Karten und verständigte erst als der versprochene Gewinn nicht ausgezahlt wurde schließlich die Würzburger Kriminalpolizei.

Auch ein 62 Jahre alter Mann aus Obernburg hatte am Freitag Anzeige bei der Obernburger Polizei erstattet. Er hatte ebenfalls Mitte der Woche Betrüger am Telefon, die ihm einen Gewinn von rund 50.000 Euro in Aussicht stellten. Als die Unbekannten ihn aufforderten, 900 Euro mit einem Online Bezahlsystem vorzustrecken, durchschaute der Mann den Schwindel und beendete den Kontakt.


Die Betrüger werden sicherlich weiterhin aktiv bleiben und die unterfränkische Polizei rät deshalb zu großem Misstrauen, sobald Sie aufgefordert werden, Geldbeträge zu bezahlen, um einen angeblichen Gewinn zu erhalten. Im Zweifelsfall ist Ihre Polizei jederzeit für Sie da und berät sie gerne.


Polizei Unterfranken