Entweichung aus Unterbringung gem. § 64 StGB

20.03.2019, PP Unterfranken


Eugen Sichwart startete mit zwei weiteren Probanden einen Ausbruchsversuch aus der geschlossenen Abteilung des Bezirkskrankenhauses in Lohr am Main. Während das Klinikpersonal zwei der Männer noch auf dem Gelände der Klinik ergreifen konnte, gelang Eugen Sichwart die Flucht. Die Polizei Lohr am Main fahndet seitdem intensiv nach dem Mann und bittet um Zeugenhinweise.


Sichwart Eugen Sichwart

03.06.1981 Dshany-Turmysch kirgisisch

174 schlank deutsch

blau mittelbraun männlich

Tätowierung Oberarm links „Herz“
Bekleidung: Dunkle Jogginghose, T-Shirt, dunkler Pullover
Der 37-Jährige hatte dem aktuellen Sachstand nach gemeinsam mit zwei weiteren Probanden gegen 22.15 Uhr gewaltsam die Verriegelung eines Fensters in einem Aufenthaltsraum aufgebrochen und anschließend versucht, vom Innenhof aus die Umzäunung des Geländes zu überwinden. Während das Klinikpersonal zwei der Männer noch auf dem Klinikgelände ergreifen konnte, gelang Eugen Sichwart die Flucht.

Die Polizei aus Lohr am Main hat umgehend intensive Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und dabei auch Unterstützungskräfte einbezogen. Bislang führt die Fahndung nicht zur Ergreifung des Mannes, der seit Mitte 2018 unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung im Bezirkskrankenhaus in Lohr am Main untergebracht ist.

Polizeiinspektion Lohr a.Main
Hauptstraße 52
97816 Lohr a.Main

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Polizei Unterfranken

Sicherheitsbilanz 2018 für den Regierungsbezirk Unterfranken

20.03.2019, PP Unterfranken


Im Rahmen einer Pressekonferenz am 20. März 2019 stellte Polizeipräsident Gerhard Kallert im Polizeipräsidium die Statistik zur Kriminalitätslage und zum Einsatzgeschehen aus dem Jahr 2018 vor. Ihm zur Seite stand mit dem Leitendem Kriminaldirektor Matthias Weber der Leiter des Sachgebietes E3.


Unterfranken ist im bayernweiten Vergleich auch weiterhin einer der sichersten Regierungsbezirke. Unterfranken steht mit einer Aufklärungsquote von 70,3 Prozent – dem höchsten Wert der letzten 25 Jahre an zweiter Stelle. Die Zahl der Straftaten ist insgesamt um 3,3 Prozent auf 54.714 Fälle gestiegen, war jedoch maßgeblich durch eine Serie von 1560 Sachbeschädigung an Kfz (sog. „Lackkratzer-Serie) beeinflusst. Die Kriminalitätsbelastung in Unterfranken ist weiterhin sehr niedrig, die Häufigkeitszahl ist mit 4.166 die zweitniedrigste im ganzen Freistaat.

Sehr erfreulich ist der erneut deutliche Rückgang im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität. So sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr von 422 Fällen auf 338 Fälle gefallen.

Ein starker Anstieg um fast 50 Prozent ist im Bereich des sogenannten Callcenterbetrugs zu verzeichnen. Insbesondere im Phänomenbereich „Falsche Polizeibeamte“ gab es einen Sprung von 564 auf 1352 Fälle. Die Schadenssummen liegen erstmals über der Millionengrenze. Auch im Bereich der Rauschgiftkriminalität sind steigende Fallzahlen festzustellen. Das hier startende Präventionsprojekt an unterfränkischen Schulen nimmt weiter Gestalt an.

Neben der Aufrechterhaltung des hohen Sicherheitsstandard und der Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls werden die Schwerpunkte im Jahr 2019 im Bereich der Rauschgiftkriminalität – sowohl repressiv als auch präventiv – gesetzt.



Polizei Unterfranken

Betrunkener Autofahrer flüchtet vor der Polizei

10.03.2019, PP Unterfranken


KITZINGEN. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam einer Polizeistreife in der Kitzinger Siedlung ein Pkw entgegen, an dem keine Kennzeichen angebracht waren. Nachdem der Fahrer, der zudem keinen Sicherheitsgurt getragen hatte, offensichtlich den Streifenwagen erkannt hatte, fuhr dieser mit hoher Geschwindigkeit auf die B 8 in Richtung Stadtmitte und bog nach rechts in Richtung Etwashausen ab. Dabei kam ihm ein Pkw BMW entgegen.

Der BMW-Fahrer konnte durch ein geschicktes Ausweichmanöver einen Frontalzusammenstoß gerade noch verhindern. Der Pkw ohne Kennzeichen, ein roter VW Polo, kam nach links ab, prallte zunächst gegen einen Holzpfeiler und anschließend noch gegen vier geparkte Pkw.

Der 26-jährige Fahrer des VW Polo stieg aus und ergriff zunächst zu Fuß die Flucht. Er konnte aber schnell von den Polizeibeamten eingeholt und festgenommen werden. Bei einem Alkoholtest wurden umgerechnet 2,52 Promille gemessen. Deshalb wurde bei ihm auch eine Blutprobe entnommen. Dabei wurde auch festgestellt, dass er Hakenkreuze auf seinen Unterarm gezeichnet hatte. Einen Führerschein besitzt er nicht.

Gegen den jungen Mann wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Vergehen nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz und Pflichtversicherungsgesetz und wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


Polizei Unterfranken

Unterfränkische Verkehrsunfallstatistik 2018

07.03.2019, PP Unterfranken


REGIERUNGSBEZIRK UNTERFRANKEN. Im Jahr 2018 ist die Zahl der Verkehrsunfälle weiter leicht angestiegen und befindet sich auf einem Höchststand. Erfreulicherweise sind die Zahlen der getöteten und verletzten Verkehrsteilnehmern weiterhin rückläufig.

Fast jeder dritte Getötete Verkehrsteilnehmer verlor sein Leben bei einem Geschwindigkeitsunfall. Insgesamt gingen jedoch die Gesamtzahlen der Geschwindigkeitsunfälle und er dabei Verletzten deutlich gegen über den Vorjahren zurück. Auch die Anzahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen ging im vergangen Jahr, trotz höhere Einsatzstunden, zurück.



Polizei Unterfranken

Der Fasching steht vor der Tür – die Polizei sorgt auch in der närrischen Zeit für Ihre Sicherheit

22.02.2019, PP Unterfranken


UNTERFRANKEN. Die Faschingszeit steht bevor und ehe die großen Umzüge und Feierlichkeiten starten, möchte die unterfränkische Polizei die Gelegenheit nutzen, sich im Vorfeld an die Feiernden zu wenden. Denn die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist uns auch in der fünften Jahreszeit ein wichtiges Anliegen.

Das Auto im Straßengraben – der Führerschein weg und der Fahrer im Krankenhaus. So sollte die Faschingsparty nach Vorstellung der Polizei nicht enden. Aus diesem Grund werden gerade in dieser Zeit wieder verstärkt Streifen unterwegs sein, die für Ihre Sicherheit sorgen. Auch in diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Kontrollen wieder auf den Themen Jugendschutz und der Vermeidung von Trunkenheitsfahrten. Denn die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass gerade in der närrischen Zeit leider immer wieder Jugendliche mit erheblichen Promillewerten in Kliniken eingeliefert werden und Feiernde sich alkoholisiert oder auch unter Drogeneinfluss hinters Steuer setzen. Die Zahl der Unfälle, die durch Fahrer unter Alkoholeinfluss verursacht wurden, hatte 2018 mit 17 im Vergleich zu 9 im Vorjahr merklich zugenommen. In vielen anderen Fällen konnten die nicht mehr fahrtüchtigen Faschingsfans durch die Beamten aus dem Verkehr gezogen werden bzw. es wurden vorsorglich ihre Autoschlüssel sichergestellt, um Unfälle zu vermeiden.

So ist es uns auch in diesem Jahr ein wichtiges Anliegen, Alkoholfahrten zu verhindern. Deshalb bittet die unterfränkische Polizei schon jetzt alle Faschingsnarren, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie sie sicher nach Hause kommen. Ob man sich eine Mitfahrgelegenheit organisiert oder auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Taxi zurückgreift, den Führerschein oder die Verkehrssicherheit sollte man in jedem Fall nicht aufs Spiel setzen. Denn gerade in der Feierlaune wird die eigene Fahrtüchtigkeit oft überschätzt und die Folgen einer Fahrt in diesem Zustand unterschätzt – lassen Sie Ihr Fahrzeug daher stehen wenn Sie Alkohol getrunken haben, und kommen Sie sicher an.

Doch nicht nur im Straßenverkehr macht sich der Alkohol zur Faschingszeit bemerkbar. Oft ist es auch seine enthemmende Wirkung, die ihren Anteil an Streitigkeiten bis hin zu Körperverletzungen oder anderen Delikten hat. Einige können auch schwer einschätzen, wann sie genug haben – was für die Gesundheit nicht ohne Folgen bleibt. Achten Sie also auch während der Faschingsfeierlichkeiten auf sich, damit Sie die närrische Zeit ohne Reue genießen können.

Auch der Jugendschutz liegt uns während der fünften Jahreszeit ganz besonders am Herzen. Denn oft können unsere Jüngsten noch nicht richtig abschätzen, wie sich übermäßiger Alkoholkonsum und andere berauschende Stoffe wie Cannabis und neue psychoaktive Substanzen, sog. „Legal Highs“, auf sie auswirken. So endeten auch im letzten Jahr einige Umzüge und Feiern mit einem Klinikaufenthalt, mit teils erschreckenden Promillewerten. Für einen wirksamen Jugendschutz ist es essentiell, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. So sollten die Veranstalter genau darauf achten, was an die Jugendlichen ausgeschenkt wird. Genauso raten wir den Eltern, ein Auge darauf zu haben, was ihre Sprösslinge trinken, und wann sie nach Hause kommen.

Daneben war im Jahr 2018 auch Pfefferspray ein Thema, das die Polizei beschäftigt hat. In mehreren Fällen waren solche Sprays ohne erkennbaren Grund im Rahmen von Faschingsfeiern eingesetzt worden, und hatten jeweils zu leichten Verletzungen wie Augenreizungen geführt. Hier weisen wir nochmals darauf hin, dass in solchen Fällen Ermittlungen eingeleitet werden und ein unberechtigter Pfeffersprayeinsatz eine Straftat darstellt.

Zusammen mit den Sicherheitsbehörden ist die unterfränkische Polizei bei den großen und kleineren Faschingszügen präsent. Mit unseren bewährten Sicherheitskonzepten und den eingesetzten Kräften sorgen wir für Ihre Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf. Denn auch wir sind in der fünften Jahreszeit rund um die Uhr für Sie da und wünschen allen Faschingsfans eine friedliche und fröhliche Faschingszeit und viel Spaß beim Feiern!




Polizei Unterfranken

Öffentlichkeitsfahndung nach Eugen Sichwart

18.02.2019, PP Unterfranken


Eugen Sichwart flüchtete während einer arbeitstherapeutischen Maßnahme vom Gelände des Bezirkskrankenhauses in Lohr am Main, wo er in der geschlossenen Abteilung untergebracht ist.


Sichwart Eugen Sichwart

03.06.1968 Dshany-Turmysch kirgisisch

170 schlank deutsch

blau mittelbraun männlich

Tätowierung am linken Oberarm „Herz“
Bekleidung: dunkelblaue Arbeitsjacke, dunkle Hose

Foto: Polizei; Eugen Sichwart

Der 37-Jährige ist seit Mitte 2018 unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung im Bezirkskrankenhaus Lohr am Main untergebracht. Am Freitagmittag, den 15.02.2019, gegen 10:45 Uhr befand sich der 37-Jährige in Begleitung eines Pflegers im Rahmen einer Arbeitstherapie im Außenbereich des Klinikgeländes. Währenddessen gelang dem Probanden die Flucht. Die Polizeiinspektion Lohr am Main fahndet seitdem intensiv mit Unterstützung von Streifen umliegender Dienststellen und der operativen Ergänzungsdienste nach dem Flüchtigen. Zahlreiche Anlaufadressen wurden bislang mit negativem Ergebnis überprüft.

Polizeiinspektion Lohr a.Main
Hauptstraße 52
97816 Lohr a.Main

Telefon: 09352/8741-0
Fax: 09352/8741-69
Die Polizei ist auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Bitte verwenden Sie unser Hinweisformular.

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Polizei Unterfranken

21-Jähriger geht auf Ex-Freundin los – Unbekannter Zeuge geht dazwischen

18.02.2019, PP Unterfranken


KITZINGEN. Am späten Sonntagabend suchte ein 21-Jähriger die Adresse seiner zwei Jahre jüngeren Ex-Freundin auf. Als er die 19-Jährige vor das Wohnhaus gebeten hatte, ging er unvermittelt auf diese los. Zeugen wurden auf die Situation aufmerksam und gingen dazwischen. Die Kitzinger Polizei ist nun auf der Suche nach einem der beiden Helfern.

Am Sonntag, gegen 21:00 Uhr, begab sich ein 21-Jähriger zum Wohnhaus seiner zwei Jahre jüngeren Ex-Freundin in der Wörthstraße. Er bat die 19-Jährige an die Haustür, um mit ihr zu reden. Dort ging er völlig unvermittelt auf die junge Frau los und versperrte ihr den Weg zurück in Haus.

Die 19-Jährige flüchtete zu Fuß in Richtung des naheliegenden Edeka-Marktes. Ihr Ex-Freund folgte ihr, zog sie auf den Boden und schlug mehrfach auf sie ein. Ein 30-Jähriger Zeuge wurde auf die Situation aufmerksam und rannte zu der Auseinandersetzung. Bei seinem Eintreffen half ein weiterer, noch unbekannter Zeuge, der 19-Jährigen gerade vom Boden auf.

Die leicht verletzte Geschädigte begab sich im Anschluss mit dem 30-Jährigen Zeugen zur Anzeigenerstattung auf die naheliegende Dienststelle. Der Sachbearbeiter ist nun auf der Suche nach dem noch unbekannten Zeugen.


Dieser und auch mögliche weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel. 09321/1410 mit der Polizeiinspektion Kitzingen in Verbindung zu setzen.


Polizei Unterfranken

Exhibitionist aufgetreten – 25-Jähriger Tatverdächtiger auch für zwei zurückliegende Fälle verantwortlich

10.02.2019, PP Unterfranken


HAßFURT, LKR. HAßBERGE. Nachdem ein zunächst Unbekannter sich am Samstagmorgen vor zwei Damen mit heruntergelassener Hose entblößte, konnte dieser kurz darauf durch eine Streife der Haßfurter Polizei festgenommen werden. Der 25-Jährige ist wohl auch für zwei zurückliegende Fälle verantwortlich.

Am frühen Samstagmorgen ist ein zunächst Unbekannter „Am Distelfeld“ zwei Damen mit heruntergelassener Hose entgegengetreten und hat ihnen sein Geschlechtsteil vorgezeigt. Noch vor Eintreffen der Polizei entfernte sich der Mann zunächst.

Als eine der beiden Geschädigten den Exhibitionisten gegen 11:00 Uhr in einer naheliegenden Bäckerei wiedererkannte, konnte er durch eine sofort informierte Streife der Haßfurter Polizei festgenommen werden.

Der 25-jährige Tatverdächtige ist dem Sachstand nach auch für zwei weitere Fälle in der gleichen Bäckerei kurz vor Weihnachten verantwortlich, in denen er ebenfalls sein Geschlechtsteil entblößte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dieser wieder entlassen.


Polizei Unterfranken

78-Jähriger sorgt für Großeinsatz der Polizei

01.02.2019, PP Unterfranken


IPHOFEN, LKR. KITZINGEN. Zu einem Großeinsatz der Polizei, unter Beteiligung des Spezialeinsatzkommandos und der Verhandlungsgruppe, ist es am Freitagmittag in Iphofen gekommen. Nach knapp vier Stunden konnte ein 78-Jähriger, welcher sich wohl in einer psychischen Ausnahmesituation befand, vorläufig festgenommen werden.

Familienangehörige informierten gegen 12:00 Uhr die Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei und teilten mit, dass sich der 78-Jährige wohl in einem psychischen Ausnahmezustand befindet. Da der Senior als Jäger rechtmäßig über mehrere Schusswaffen verfügte, kam es zu einem Großeinsatz für die Polizei Kitzingen und die umliegenden Dienststellen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hielt sich der Iphofener allein in seiner Wohnung auf.

Um eine Gefährdung außenstehender Person zu verhindern, sperrte die Polizei den Bereich um das Wohnhaus großräumig ab. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei, wie auch die Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken wurden angefordert, um Kontakt zu dem Senior herzustellen.

Kurz vor 16:00 Uhr konnte der Mann widerstandslos festgenommen werden. Anschließend kam er mit dem Rettungsdienst, unter Polizeibegleitung, in ein Bezirkskrankenhaus.


Polizei Unterfranken

Zur rechten Zeit am rechten Ort – Polizei verhindert Einbruchdiebstahl

28.01.2019, PP Unterfranken


HAMMELBURG, LKR. BAD KISSINGE. Eine Streife der Polizeiinspektion Hammelburg konnte in der Nacht zu Samstag den Diebstahl von Edelmetallen aus einem Recycling-Betrieb verhindern. Es wurden Ermittlungsverfahren gegen zwei Tatverdächtige eingeleitet.

In der Nacht zu Samstag brachen mehrere Personen unbemerkt in einen Recycling-Betrieb in der Ziegelhütte ein. Sie drangen gewaltsam in mehrere Lagerhallen ein, zerschlugen Bewegungsmelder und Fensterscheiben und durchsuchten die Räumlichkeiten nach Beute. Im Anschluss legten die Täter Edelmetalle wie Kupfer, Messing und Blei auf dem Firmengelände zum Abtransport bereit. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Hammelburg stellte zu diesem Zeitpunkt zwei Fahrzeuge in der Nähe des Betriebes fest. Den Beamten gelang es, eines der beiden Fahrzeuge einer Kontrolle zu unterziehen und die Personalien der Insassen festzustellen. Als am nächsten Morgen der Einbruch durch Firmenangehörige festgestellt wurde, war es der Polizeiinspektion Hammelburg möglich, einen Zusammenhang mit der Fahrzeug- und Personenkontrolle herzustellen.

Die Insassen des Pkw, zwei 27- und 35-jährige Männer, die bereits einschlägig in polizeiliche Erscheinung getreten waren, werden sich nun in einem Verfahren wegen des versuchten schweren Bandendiebstahls verantworten müssen.


Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen bittet die Polizei Hammelburg Personen, die am vergangenen Wochenende verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit einem weißen Kleintransporter der Marke Daimler Benz und/oder einem schwarzen BMW 320d mit ausländischen Kennzeichen gemacht haben, sich unter Tel. 09732/906-0 zu melden.


Polizei Unterfranken