Einbruch auf Firmengrundstück – Unbekannter dringt in Wohnungen ein

15.06.2019, PP Unterfranken


HAIBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. In einem auf einem Firmengrundstück gelegenem Wohnhaus in der Industriestraße Ost ist ein Einbrecher in den vergangenen zwei Wochen aktiv gewesen. Er stieg in zwei Wohnungen ein und richtete an zwei Fenstern dadurch Sachschaden an. Beute machte der Langfinger keine.

Ein Unbekannter ist in der Zeit von Ende Mai bis Dienstag, den 11. Juni, in ein Mehrfamilienhaus auf einem Firmengelände eingedrungen. Der Täter hatte offensichtlich versucht, in mehrere Wohnungen zu gelangen und hatte an verschiedenen Türen und Fenster sein Werkzeug angesetzt. Bei zwei Badfenstern hatte er Erfolg und schaffte es auch, in diese Wohnräume vorzudringen. Er entwendete nichts und hinterließ aber Sachschaden im Wert von mehreren hundert Euro.


Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.


Polizei Unterfranken

17-Jährige aus Klinik vermisst – Wer kann Hinweise geben?

15.06.2019, PP Unterfranken


ASCHAFFENBURG. Seit Freitagnachmittag wird ein 17-jähriges Mädchen aus einer Aschaffenburger Klinik vermisst. Die Aschaffenburger Polizei hat gemeinsam mit den Eltern der Vermissten bereits zahlreiche Anlaufadressen aufgelistet und mit negativem Ergebnis überprüft. Nun erhofft sich der Sachbearbeiter durch die Öffentlichkeitsfahndung neue Hinweise aus der Bevölkerung.


Liliana Radu war Freitagmorgen in der Klinik am Hasenkopf aufgenommen worden und hatte die Station gegen 14.00 Uhr dann unentschuldigt verlassen. Die Jugendliche, die in Alzenau wohnhaft ist, wurde seitdem nicht mehr gesehen und hat auch ihr Handy in der Klinik zurückgelassen. Die Aschaffenburger Polizei sucht intensiv nach dem Mädchen und hofft nun auch auf neue Hinweise durch eine Öffentlichkeitsfahndung.

Die Vermisste kann wie folgt beschrieben werden:

• 170 cm groß
• Schlanke Figur
• Blonde, schulterlange und glatte Haare mit Mittelscheitel
• Bekleidet mit schwarzer Leggins mit seitlichen Reflektoren, schwarze Jacke und rosafarbene Sportschuhe


Zeugen, die eine Person gesehen haben, bei der es sich um Liliana handeln könnte oder Angaben zum Aufenthaltsort von der 17-Jährigen machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-0 bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg zu melden.


Polizei Unterfranken

Beim Wäscheaufhängen Schläge kassiert – 50 Euro gestohlen

14.06.2019, PP Unterfranken


GEMÜNDEN A. MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Von einem 24-Jährigen kassierte am Donnerstagabend ein 26-Jähriger beim Wäscheaufhängen Schläge ins Gesicht. Anschließend forderte der Tatverdächtige 50 Euro und floh schließlich mit der Beute. Eine alarmierte Streife der Polizeistation Gemünden konnte kurze Zeit später den 24-Jährigen vorläufig festnehmen.

Sicherlich dachte der Gemündener an nichts Schlimmes, als er gegen 22:00 Uhr vor dem Haus in der Bahnhofstraße seine Wäsche aufhing. Dem Sachstand nach kam der aus Burgsinn stammende Tatverdächtige völlig unvermittelt auf den Mann zu und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Im Anschluss drängte er den 26-Jährigen zurück in seine Wohnung, bedrohte ihn und ließ sich 50 Euro aushändigen. Mit der Beute machte sich der Tatverdächtige anschließend aus dem Staub. Die Verletzungen im Gesicht des Geschädigten mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Eine alarmierte Streife der Polizeistation Gemünden konnte den Beschuldigten vorläufig festnehmen, als er während der Anzeigenaufnahme zum Tatort zurückkehrte und sich der Polizei stellte. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnte der Burgsinner um kurz vor 03:00 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt werden.


Polizei Unterfranken

Schrott-Felgen von Autohaus entwendet – Festnahme zweier Tatverdächtiger in Oberfranken – Aschaffenburger Richter erlässt Haftbefehle

14.06.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 14.06.2019

ASCHAFFENBURG / DAMM. Am Mittwochmorgen haben zwei Tatverdächtige alte Felgen und Schrottteile vom Gelände eines Autohauses entwendet. Auf ihrer Flucht vom Gelände gefährdeten sie zwei Personen, als sie mit ihrem Transporter auf diese zufuhren. In Oberfranken gelang am Donnerstag die Festnahme des Duos, das mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt.

Gegen 09.50 Uhr hatten zwei Zeugen festgestellt, dass zwei Unbekannte mit einem weißen Mercedes Sprinter auf das Gelände eines Autohauses in der Auhofstraße gefahren waren. Dort luden die Männer dann alte Felgen und Autoteile in ihr Fahrzeug. Als einer der Zeugen die Unbekannten ansprach, sprangen diese in den Kleintransporter und versuchten, schnellstmöglich vom Firmengelände zu kommen. Als zwei Personen sich dem Sprinter in den Weg stellten und den Fahrer zum Anhalten bewegen wollten, beschleunigten die Diebe und die Männer mussten zur Seite springen. Die Tatverdächtigen flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

Die anschließend alarmierte Aschaffenburger Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Sprinter mit polnischer Zulassung ein und informierte auch die umliegenden Inspektionen. Letztendlich konnte das Fahrzeug mit den beiden Beschuldigten im Alter von 28 und 24 durch eine Streife der Verkehrspolizei in Bayreuth am Donnerstag um 0.30 Uhr festgestellt werden. Die oberfränkischen Beamten nahmen das Duo fest und stellten den Transporter samt dem Diebesgut im Wert von mehreren hundert Euro sicher. Anschließend übergaben sie die Diebe an die Kripo Bayreuth.

Die Kripo Aschaffenburg führt nun die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde durch das Amtsgericht Aschaffenburg am Donnerstag Haftbefehl gegen das Duo erlassen und den beiden polnischen Beschuldigten am Freitagmorgen durch das Amtsgericht Bayreuth eröffnet. Anschließend wurden die Beschuldigten in Justizvollzugsanstalten gebracht.


Polizei Unterfranken

Vorsicht Betrüger – Angeblicher Mitarbeiter will Heizung und Wasser in Wohnungen von Altenheimen prüfen

14.06.2019, PP Unterfranken


SCHWEINFURT. Ein Betrüger hat am Donnerstag eine 81- und eine 83-jährige Heimbewohnerin in zwei Schweinfurter Altenheimen durch eine Betrugsmasche um mehrere Wertgegenstände erleichtert. Der Mann gab sich als Mitarbeiter aus und forderte die Bewohnerinnen auf, die Wasserhähne aufzudrehen um den Heizungs- und Wasserkreislauf zu prüfen. Beide Damen ließen den Mann zunächst in ihre Wohnung und stellten später den Diebstahl von Wertgegenständen fest. Die Schweinfurter Polizei ermittelt und rät zur Vorsicht.

Gegen 09.45 Uhr hatte es bei der 81-Jährigen an der Wohnungstür geklingelt. Der angebliche Mitarbeiter forderte Einlass in die Wohnung, um den Heizungs- und Wasserkreislauf zu prüfen. Während die Seniorin die Wasserhähne öffnete, entwendete der Mann Schmuck im Gesamtwert von ca. 1.500 Euro. Erst nachdem der Mann die Wohnung verlassen hatte, bemerkte die Seniorin den Diebstahl und wendete sich an die Heimleitung.

Der Betrüger wechselte anschließend die Örtlichkeit und klingelte gegen 10.30 Uhr an der Wohnungstür einer 83-jährigen Altenheimbewohnerin. Der Täter ging auf dieselbe Art und Weise vor und entwendet in der Wohnung der Seniorin diesmal einen CD-Player.


Der Täter wird von den Zeuginnen als kräftig, etwa 170 cm groß und etwa 60 Jahre alt beschrieben. Zur Tatzeit trug der Mann eine olivfarbene Jacke und eine schwarze Hose. Hinweise werden an die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Telefonnummer 09721/202-0 erbeten.


Die Schweinfurter Polizei nimmt den Fall zum Anlass, nochmals vor dieser und ähnlichen gelagerten Betrugsmaschen zu warnen. Lassen Sie niemals fremde Personen in Ihre Wohnung und wählen Sie sofort den Notruf „110“ falls Ihnen eine Person verdächtig vorkommt und in Ihre Wohnung gelangen möchte.


Polizei Unterfranken

Mann mit Schreckschusspistole löst Polizeieinsatz aus – Polizei nimmt 47-Jährigen fest

14.06.2019, PP Unterfranken


SCHWEINFURT. Ein Mann, der vor einem Restaurant einen Schuss aus einer Schreckschusspistole abgefeuert hat, hat am Donnerstagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Schweinfurter Polizei sicherte mit mehreren Streifen den Bereich um das Lokal und nahm wenig später einen 47-Jährigen fest. Der stark alkoholisierte Mann blieb über Nacht in Sicherheitsgewahrsam.

Gegen 20.00 Uhr hatten Zeugen der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei mitgeteilt, dass sie vor einer Pizzeria in der Kreuzstraße einen Knall vernommen und einen Mann mit einer Schusswaffe in der Hand gesehen hätten. Die Schweinfurter Polizei eilte sofort zur Einsatzörtlichkeit und sicherte den Bereich mit mehreren Streifen. Ein 47 Jahre alter Mann kam wenig später selbstständig aus dem Lokal und ließ sich durch eine zivile Einsatzgruppe widerstandslos festnehmen. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten einige Knallkartuschen und stellten auch einen Schreckschussrevolver sicher.

Der Beschuldigte, der mit rund 3,0 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss stand, musste die Beamten zur Polizeiinspektion Schweinfurt begleiten, wo er die Nacht über in Sicherheitsgewahrsam verbrachte und auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste.


Die Schweinfurter Polizei ermittelt nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und bittet Verkehrsteilnehmer, die durch das Knallgeräusch möglicherweise gefährdet wurden sowie weitere Zeugen des Vorfalls, sich unter Tel. 09721/202-0 zu melden.


Polizei Unterfranken

Zeugensuche nach Hundebiss

14.06.2019, PP Unterfranken


WÜRZBURG/ZELLERAU. Bereits am letzten Freitagabend biss an der Mainwiese ein Schäferhund einer 53-Jährigen in den Oberschenkel. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und sucht nach zwei Frauen, die mit dem Hund unterwegs waren.


Vorsicht
Symbolbild

Im Nachgang wurde der Polizei eine fahrlässige Körperverletzung durch einen Hundebiss mitgeteilt, welche sich bereits am 07. Juni ereignete. Vergangenen Freitagabend befand sich gegen 20.00 Uhr eine 53-jährige Frau im Bereich der Mainwiesen zwischen Brücke der Deutschen Einheit und dem Sportplatz der Bereitschaftspolizei. Zwei bislang unbekannte Damen waren zu diesem Zeitpunkt an dieser Örtlichkeit mit einem Schäferhund unterwegs. Das Tier ging die geschädigte Passantin an und biss ihr in den Oberschenkel. Die hierdurch verursachte Verletzung musste ärztlich versorgt werden.


  • weiblich, 45 – 50 Jahre
  • weiblich, 30 – 35 Jahre und mit langen schwarzen Haaren


  • Schäferhund bzw. Schäferhund-Mix mit rassetypischer Erscheinung
  • beiges bis hellbraunes Fell
  • der Hund zog eine lange blaue Leine hinter sich her

Beißvorfälle durch Hunde werden polizeilich durch die speziell geschulten Beamten der Operativen Ergänzungsdienste bearbeitet.


Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Tatablauf, dem beschriebenen Tier oder den Halterinnen abgeben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.


Polizei Unterfranken

Nach schwerer Körperverletzung – Polizei sucht Taxifahrer

14.06.2019, PP Unterfranken


SCHWEINFURT. Schwere Folgen hatte eine körperliche Auseinandersetzung an Christi Himmelfahrt, 30. Mai 2019, zwischen einem 47-Jährigen und einem ca. 20 – 25 Jahre alten Mann. Durch mehrere Schläge gegen den Kopf verlor der Ältere das Augenlicht auf einem Auge. Zur Aufklärung der Tat sucht die Kripo Schweinfurt dringend nach einem Taxifahrer, der dem Sachstand nach die beiden Kontrahenten zuvor in den Stadtteil Oberndorf gefahren hatte.

Die beiden Männer hatten sich in der Nacht zu Christi Himmelfahrt wohl im Stadtgebiet Schweinfurt kennengelernt und sich entschlossen noch gemeinsam auf der Terrasse des 47-Jährigen weiterzufeiern. Die Männer ließen sich gegen 05:00 Uhr mit einem Taxi von einem Döner-Imbiss in der Wolfsgasse in die Bürgergasse im Stadtteil Oberndorf fahren. Auf der Fahrt machten sie wohl noch kurz halt an einer Tankstelle in Oberndorf, um einen Kasten Bier zu kaufen. Momentan kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich während der Fahrt noch eine weitere Person im Taxi befand.

Im Haus des 47-Jährigen kam es dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung in deren Folge der Mann trotz medizinischer Versorgung in einem Krankenhaus das Augenlicht auf einem Auge verlor. Zur Aufklärung der Tat sucht die Kripo Schweinfurt nun dringend nach dem Taxifahrer, der die Männer von der Wolfsgasse in die Bürgergasse gefahren hatte.


  • männlich, ca. 20 – 25 Jahre
  • orientalisch-türkisches Erscheinungsbild
  • bekleidet war er mit einem Baseball-Cap und hatte eine Kapuze über den Kopf gezogen


  • männliche, ca. 20 – 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank
  • dunkler Hauttyp, gekräuselt-gelockte dunkle, nackenlange Haare, Brillenträger, spricht hochdeutsch, afroamerikanische Erscheinung
  • bekleidet mit einem Stirnband, brauner Bomberjacke mit dunkelroten Ärmeln und Schriftzug am Rücken


Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten Täter, dem Mitfahrer oder dem Taxifahrer machen können, werden gebeten sich bei der Kripo unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.


Polizei Unterfranken

Tote Person aus Main geborgen – Todesursache noch unklar

13.06.2019, PP Unterfranken


GOSSMANNSDORF, LKR. WÜRZBURG. Ein Mitarbeiter des Wasserkraftwerkes ist am Mittwochmorgen auf eine tote Person aufmerksam geworden, die im Bereich des Kraftwerkes im Main trieb. Der männliche Leichnam wurde von der Feuerwehr aus dem Main geborgen. Die Ermittlungen hinsichtlich der Todesursache werden von der Kripo Würzburg geführt.

Kurz nach 07:00 Uhr entdeckte der Mitarbeiter des Kraftwerkes den leblosen Körper im Bereich des Wasserzulaufs zu den Turbinen. Der Zeuge wählte sofort den Notruf, allerdings kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Er war offensichtlich bereits seit längerer Zeit tot. Die Umstände, die zum Tod der Person geführt haben, sind nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Hinweise, die auf eine Straftat bzw. auf eine Gewalteinwirkung hindeuten würden, liegen bislang jedoch nicht vor.

Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach, handelt es sich bei dem Mann um einen seit Samstagabend vermissten 64-Jährigen aus dem Raum Ochsenfurt. Trotz einer groß angelegten Suchaktion der Polizei Ochsenfurt mit Unterstützung von Personensuchhunden und eines Polizeihubschraubers konnte der Vermisste nicht aufgefunden werden.

Neben der Polizeiinspektion Ochsenfurt und der Kriminalpolizei Würzburg befanden sich auch die örtliche Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz.




Polizei Unterfranken

Rottweiler springt aus geöffnetem Dachfenster – 12-Jähriger versucht Hund zu retten

12.06.2019, PP Unterfranken


WÜRZBURG / ZELLERAU. Was am Dienstagnachmittag als vorbildliche Hilfeleistung eines 12-Jährigem im elterlichen Haushalt begonnen hatte, endete in einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Glücklicherweise blieb dieser für alle Beteiligten ohne Folgen.


Rottweiler
Foto: Polizei

Am Dienstag, gegen 13:15 Uhr, befand sich ein 12-Jähriger alleine mit seinem Rottweiler in der elterlichen Dachgeschosswohnung in der Maillingerstraße. Der Junge unterstützte seine Eltern im Haushalt und nahm den Staubsauger zur Hand. Er rechnete nicht damit, dass sein Hund panisch reagiert und aus dem geöffneten Fenster der Dachgaube auf das Dach springt.

Der 12-Jährige kletterte hinterher, um den Rottweiler vor dem Absturz aus der dritten Etage zu retten. Er blieb mit dem Hund am Schneefang des Spitzdaches sitzen. Ein Anwohner verständigte umgehend die Rettungsleitstelle der Feuerwehr, die mitsamt der Höhenrettung, einem Notarzt sowie dem Rettungsdienst zur Einsatzörtlichkeit ausrückte.

Die Berufsfeuerwehr baute umgehend ein Sprungkissen auf, während die Höhenretter auf das Dach stiegen. Nachdem der Junge selbstständig wieder in die Dachwohnung zurückkehrte, sollte der total verängstigte Hund mittels Drehleiter und Rettungskorb vom Dach geholt werden.

Eine junge, hundeerfahrene Polizeibeamtin in Ausbildung, die derzeit ihr dreimonatiges Berufspraktikum bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt absolviert, fuhr mit der Drehleiter unerschrocken zusammen mit einem Feuerwehrmann zu dem Hund hoch. Sie konnte dem Hund auf dem Dach eine Hundeleine anlegen, so dass weitere Einsatzkräfte den Rottweiler durch das Fenster in die Wohnung ziehen konnten.

Die Mutter konnte schließlich ihren Sohn im Rettungswagen glücklicherweise unverletzt in die Arme schließen.


Polizei Unterfranken