Rettungssanitäter im Faschings-Einsatz angegriffen – Polizei ermittelt wegen Bedrohung und Körperverletzung

04.03.2019, PP Unterfranken


RIMPAR, LKR. WÜRZBURG. Im Rahmen des Faschingszuges in Rimpar am Samstagnachmittag haben zwei Unbekannte den Rettungsdienst angegriffen und bedroht, als die zwei Sanitäter gerade einer Frau helfen wollten. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat Ermittlungen wegen Bedrohung und Körperverletzung gegen die beiden unbekannten Männer eingeleitet.

Am Sonntagvormittag hatten die Vorgesetzten von zwei Rettungssanitätern bei der Polizeiinspektion Würzburg-Land im Nachgang an den Vorfall Strafanzeige gegen zwei bislang unbekannte Männer erstattet. Dem aktuellen Ermittlungsstand nach hatten die beiden Sanitäter am Samstag gegen 17.00 Uhr in der Straße „Neue Siedlung“ einer Frau helfen wollen, die dort offenbar aufgrund ihrer Alkoholisierung auf dem Gehsteig lag.

Währenddessen wurden die 44 und 56 Jahre alten Helfer von zwei bislang noch unbekannten Männern bedroht und angegangen. Der jüngere der beiden Sanitäter wurde von einem der Täter zudem in den Bauch getreten. Der genaue Hergang des Sachverhaltes ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizeiinspektion Würzburg-Land, die auch intensive Zeugenvernehmungen nach sich ziehen wird.

Zeugen, die den Vorfall am Sonntag beobachtet haben und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1630 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Land in Verbindung zu setzen.


Polizei Unterfranken

Messerstecher in Haft

04.03.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 04.03.2019

GEMÜNDEN, LKR. MAIN-SPESSART. Am späten Freitagabend geriet eine Frau mit ihrem deutlich jüngeren Freund in Streit, in dessen Verlauf die 40-Jährige von dem 26-Jährigen mit einem Messer verletzt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde am Sonntag die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen durch einen Ermittlungsrichter angeordnet. Der Mann sitzt nun in einer Haftanstalt.

Ein 40-Jährige meldet sich gegen 22:45 Uhr über Notruf bei der Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken und gab an, mit ihrem Freund in Streit geraten zu sein. Auch soll hierbei ein Messer im Spiel gewesen sein. Hinzugerufene Polizeistreifen konnten die Frau im Flur im des Hauses auf dem Boden kauernd und mit einer leicht blutenden Schnittverletzung an der Hand antreffen. Der Tatverdächtige, ein 26-Jähriger, soll nach der Tat aus dem Fenster gesprungen und geflohen sein. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit massiven Kräften nach dem Täter führte zum Erfolg. Der Mann konnte in der Nähe angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Die 40-Jährige musste zur Versorgung der Schnittverletzung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die Ermittlungen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der 26-Jährige am Sonntag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachtes versuchter sexueller Nötigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung gegen den jungen Mann anordnete. Der Tatverdächtige wurde im Anschluss einer Justizvollzugsanstalt überstellt.


Polizei Unterfranken

Tatverdächtiger soll junge Frau mittels K.O.-Tropfen sexuell missbraucht haben – Haftbefehl erlassen

04.03.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg vom 04.03.2019

THERES, LKR. HAßBERGE. Am späteren Samstagabend soll ein 24-Jähriger einer flüchtige Bekanntschaft mittels sogenannten K.O.-Tropfen das Bewusstsein genommen und die junge Frau im Anschluss sexuell missbraucht haben. Gegen den Tatverdächtigen wurde die Untersuchungshaft angeordnet.

Nachdem eine 19-Jährige auf einer Faschingsveranstaltung einen 24-Jährigen kennengelernt hatte, nahm sie von ihrem neuen Bekannten zwei Drinks entgegen und trank beide aus. Im Anschluss begleitete die junge Frau den 24-Jährigen mit zu diesem nach Hause, verlor dort allerdings ihr Bewusstsein. Im Anschluss soll der junge Mann die 19-Jährige auf sein Bett geworfen und sich an der Frau vergangen haben. Die Haßfurterin wachte einig Zeit später alleine in dem Zimmer auf und konnte sich nur noch bruchstückhaft an gewisse Tathandlungen erinnern, die der 24-Jährige an ihr vollzogen haben soll. Die 19-Jährige begab sich anschließend direkt in ein Krankenhaus zur Untersuchung. Das Krankenhaus alarmierte schließlich die Polizei. Der 24-Jährige wurde noch am Abend vorläufig festgenommen.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg. Der 24-jährige Tatverdächtige wurde am Sonntagmorgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen den jungen Mann anordnete. Der Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.


Polizei Unterfranken

Polizisten angegangen – Passant eilt zur Hilfe

04.03.2019, PP Unterfranken


WÜRZBURG. Am Sonntagnachmittag wurden zwei Polizeibeamte von aggressiven Besuchern des Faschingsumzuges angegangen. Ein couragierter Passant eilte den Beamten zu Hilfe. Der mutige Mann wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Wie bereits von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt berichtet, kam es am Wochenende zu zahlreichen Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit Faschingsveranstaltungen. Zu einem Vorfall sucht die Polizei nun noch einen Zeugen.

Als eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt kurz nach 15:00 Uhr einen polizeilichen Sachverhalt in der Blasiusgasse aufnehmen wollte, wurde diese von einem vorbeilaufenden jungen Mann beleidigt. Der 19-Jährige wurde angehalten und nach seinen Personalien befragt. Nachdem sich der Heranwachsende nicht kontrollieren lassen wollte, musste dieser von dem Polizeibeamten festgehalten werden.
In diesem Moment trat ein weiterer 19-Jähriger von hinten an den Polizisten heran und versuchte diesen, von dem anderen jungen Mann wegzuziehen. Als dieses nicht gelang, zerbrach der 19-Jährige eine mitgeführte Glasflasche und bedrohte damit den Beamten. Erst nach Androhung von Pfefferspray ließ dieser den scharfkantigen Flaschenhals fallen. Beim Versuch, den Mann festzunehmen wehrte sich dieser derart, dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.
Daraufhin eilte ein weiterer 19-Jähriger auf die Beamten zu, um den am Bodenliegenden zu befreien. Dieser Versuch wurde durch den Einsatz von Pfefferspray gegen den Mann unterbunden. Eine Polizeibeamtin brachte diesen anschließend zu Boden und versuchte, dem Sich-Wehrenden Handfesseln anzulegen.
Ein bislang unbekannter Passant eilte der Polizistin zur Hilfe und unterstützte diese bei der Fesselung des Aggressors.
Die beiden 19-Jährigen wurden im Anschluss in Gewahrsam genommen. Sie müssen sich nun in Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, versuchter Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten. Gegen den anderen Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.


Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet nun den couragierten Faschingsumzugsbesucher, der den Beamten zu Hilfe geeilt war, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden


Polizei Unterfranken

Einbrecher auf frischer Tat festgenommen – Zusammenhänge mit weiteren Taten werden überprüft

04.03.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 04.03.2019

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Am späten Samstagabend wurden zwei Männer auf frischer Tat bei einem Einbruch in eine Bäckereifiliale gestellt und festgenommen. Staatsanwaltschaft und Kripo ermitteln zu Zusammenhängen mit weiteren Einbrüchen in jüngerer Vergangenheit. Die Tatverdächtigen sitzen zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

Gegen 22:00 Uhr drangen zwei Männer im Alter von 54 und 66 Jahren gewaltsam in eine Bäckereifiliale in der Hauptstraße ein. Noch bevor sich die Täter auf die Suche nach Beute machen konnten. wurden die Einbrecher von einer Streife der Polizeiinspektion Aschaffenburg vor Ort gestellt und vorläufig festgenommen.

Die Kriminalpolizei übernahm im Anschluss die Ermittlungen. Die beiden Männer aus dem hessischen Raum wurden am Sonntagvormittag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft gegen die Tatverdächtigen anordnete. Die Männer wurden Justizvollzugsanstalten überstellt.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg überprüft nun in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg, ob die Tatverdächtigen auch für weitere Einbrüche in Bäckereifilialen der jüngeren Vergangenheit in Frage kommen.


Polizei Unterfranken

Geldautomat in Spielhalle aufgebrochen – Täter entkommt unerkannt

01.03.2019, PP Unterfranken


STOCKSTADT AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. In den Morgenstunden des Donnerstags ist ein Unbekannter gewaltsam in eine Spielhalle eingedrungen. Der Täter brach im Inneren einen Geldausgabeautomaten auf und machte sich mit mehreren tausend Euro aus dem Staub. Die Aschaffenburger Kripo hat die Ermittlungen übernommen und hofft nun auch auf Zeugenhinweise.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen hat sich der Einbruch in der Obernburger Straße im Zeitraum zwischen 03.30 Uhr und 08.00 Uhr ereignet. Der Täter öffnete gewaltsam eine Eingangstür, um ins Innere der Spielothek zu gelangen. Anschließend machte er sich an dem Geldautomaten zu schaffen und verursachte dabei einen Sachschaden, der sich nach vorsichtigen Schätzungen auf etwa 1.000 Euro belaufen dürfte. Dem Einbrecher gelang es, mit mehreren tausend Euro Beute in unbekannte Richtung zu entkommen.

Da der aufgebrochene Geldautomat mit einer Farbmarkierungsanlage gesichert war und diese bei der Tatausführung ausgelöst hatte, ist es wahrscheinlich dass neben den entwendeten Geldscheinen auch die Täter mit blauer Farbe benetzt wurden.


  • Wer hat am Donnerstagmorgen im Umfeld der Spielothek in der Obernburger Straße etwas Verdächtiges beobachtet, das mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer ist möglicherweise auf Personen aufmerksam geworden, die durch blaue Farbe beschmutzt waren?
  • Wem sind möglicherweise blau verschmutzte Geldscheine untergekommen?


Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kriminalpolizei Aschaffenburg zu melden.


Polizei Unterfranken

Hoher Sachschaden nach Brand – niemand verletzt

01.03.2019, PP Unterfranken


REMLINGEN, LKR. WÜRZBURG. Rechtzeitig selbst ins Freie retten konnten sich die Bewohner eines Einfamilienhauses in der Nacht zum Freitag. Nachdem zunächst eine Holzhalle Feuer gefangen hatte, griffen die Flammen auch auf das Wohnanwesen der Familie über. Die Kripo Würzburg ermittelt.

Kurz nach 00.36 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf ein, dass es in der Würzburger Straße zu einem Brand gekommen ist. Bei Eintreffen einer ersten Streife der Polizei wurde festgestellt, dass zunächst eine Holzhalle mit gelagertem Brennholz Feuer gefangen hatte. Danach griffen die Flammen auf einen Carport, einen dort untergestellten Pkw und schließlich das Dach des Einfamilienhauses selbst über. Die Bewohner blieben unverletzt.

Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache und der Schadenshöhe übernommen. Letztere könnte sich im Bereich einiger hunderttausend Euro bewegen.


Polizei Unterfranken

Unbeabsichtigte Schussabgabe – Beamter der Bereitschaftspolizei tödlich verletzt

01.03.2019, PP Unterfranken


WÜRZBURG. Am Donnerstagabend ist ein Auszubildender der Bereitschaftspolizei durch eine Schussverletzung tödlich verletzt worden. Dem Sachstand nach war es in einem Unterkunftsgebäude der III. Bereitschaftspolizeiabteilung durch einen Beamten zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe gekommen, die seinen Kollegen erfasste.

Um 21.32 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein Notruf aus der Bereitschaftspolizeiabteilung ein. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich zwei Auszubildende, kurz vor ihrem Wachantritt, zu zweit in einem Zimmer eines der Unterkunftsgebäude, als ein weiterer Beamter Zeuge eines Schussgeräusches wurde und in der Folge einen seiner beiden Kollegen lebensgefährlich verletzt, den anderen im Schockzustand, vorfand. Durch den sofort verständigten Rettungsdienst samt Notarzt wurden Erste Hilfe Maßnahmen eingeleitet. Der ältere der beiden Auszubildenden wurde in eine Klinik eingeliefert, wo er kurz darauf verstarb.

Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahmen Beamte der Kripo Würzburg. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen führt, wie in solchen Fällen üblich, das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Es besteht der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung.

Seitens der Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums Unterfranken wurden unverzüglich die notwendigen Betreuungsmaßnahmen für die nachvollziehbar erheblich betroffenen weiteren Kolleginnen und Kollegen des Ausbildungsstandortes, sowie für die Angehörigen, organisiert.

O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer


Polizei Unterfranken

Ermittlungserfolg nach Firmeneinbruch – Tatverdächtiger in Haft

28.02.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 28.02.2019:

GROSSOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach einem Firmeneinbruch im Juli 2018 ist es der Kripo Aschaffenburg gelungen, anhand einer am Tatort gesicherten Spur einen dringend Tatverdächtigen zu identifizieren. Der Mann aus Osteuropa sitzt aktuell wegen einer anderen Tat in Österreich in Haft.

In der Nacht vom 02. auf den 03. Juli 2018 hatten sich Unbekannte Zutritt zu dem Firmengelände in der Stockstädter Straße verschafft (wir berichteten). Sie gelangten im Anschluss gewaltsam in ein Firmengebäude, wo sie Maschinen und andere Gegenstände entwendeten und abtransportierten. Dem Sachstand nach hat das Diebesgut einen Gesamtwert im hohen fünfstelligen Bereich. Darüber hinaus hinterließen die Täter einen Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Nachdem die Tat bei der Polizei bekannt geworden war, übernahm die Aschaffenburger Kripo die weiteren Ermittlungen, die stets in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt wurden. Am Tatort sicherten die Kripobeamten umfangreiches Spurenmaterial, das inzwischen ausgewertet wurde. Eine dieser Spuren führte nun zur Identifizierung eines Tatverdächtigen, der bereits in anderer Angelegenheit in Österreich in Haft sitzt. Gegen den 44-Jährigen läuft nun ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des dringenden Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls.

Die Ermittlungen, insbesondere im Hinblick auf den Verbleib der Beute und weiterer Mittäter, dauern unterdessen an.


Polizei Unterfranken

Boot kentert bei Kormoranjagd – Gesunkene Jagdwaffe von Tauchern geborgen

28.02.2019, PP Unterfranken


GRAFENRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT. Bereits am Vormittag des 6. Februars 2019 hat ein Kormoran-Jäger sein elektrobetriebenes Ruderboot zum Kentern gebracht. Die Langwaffe des 64-Jährigen landete daraufhin auf dem Grund des Mains, was einen größeren Tauchereinsatz nach sich zog.


Foto: Polizei Unterfranken

An dem besagten Samstagvormittag befand sich der Jagdausübungsberechtigte mit seinem kleinen Kunststoffboot auf dem Main bei Grafenrheinfeld. Als das Boot vermutlich aufgrund einer Gewichtsverlagerung kenterte, rettete sich der Jäger bei einer Wassertemperatur von ca. 5 Grad Celsius ans Ufer. Seine geladene Selbstladeflinte konnte der 64-Jährige jedoch nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie sank noch vor den Augen des Besitzers auf den Grund des Mains.

Nachdem eine Absuche des Bereichs durch Taucher der Wasserwacht Schweinfurt ergebnislos verlaufen war, informierte die Wasserschutzpolizei Schweinfurt die Tauchergruppe der Technischen Einsatzeinheit Nürnberg. Die Beamten vereinbarten einen Termin für die neuerliche Absuche nach der gesunkenen Jagdwaffe.

Die Waffe konnte schließlich im Rahmen eines Tauchgangs am vergangenen Montag aufgefunden werden. Sie wurde gesichert und entladen an den Eigentümer zurückgegeben. An dem Einsatz waren die Wasserschutzpolizei Schweinfurt mit fünf Beamten, einem Strecken- und einem Streifenboot sowie die Technische Einsatzeinheit aus Nürnberg mit 15 Einsatzkräften, darunter acht Taucher, beteiligt.


Polizei Unterfranken