Öffentlichkeitsfahndung nach Eugen Sichwart

18.02.2019, PP Unterfranken


Eugen Sichwart flüchtete während einer arbeitstherapeutischen Maßnahme vom Gelände des Bezirkskrankenhauses in Lohr am Main, wo er in der geschlossenen Abteilung untergebracht ist.


Sichwart Eugen Sichwart

03.06.1968 Dshany-Turmysch kirgisisch

170 schlank deutsch

blau mittelbraun männlich

Tätowierung am linken Oberarm „Herz“
Bekleidung: dunkelblaue Arbeitsjacke, dunkle Hose

Foto: Polizei; Eugen Sichwart

Der 37-Jährige ist seit Mitte 2018 unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung im Bezirkskrankenhaus Lohr am Main untergebracht. Am Freitagmittag, den 15.02.2019, gegen 10:45 Uhr befand sich der 37-Jährige in Begleitung eines Pflegers im Rahmen einer Arbeitstherapie im Außenbereich des Klinikgeländes. Währenddessen gelang dem Probanden die Flucht. Die Polizeiinspektion Lohr am Main fahndet seitdem intensiv mit Unterstützung von Streifen umliegender Dienststellen und der operativen Ergänzungsdienste nach dem Flüchtigen. Zahlreiche Anlaufadressen wurden bislang mit negativem Ergebnis überprüft.

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Polizei Unterfranken

Nach Drogenfund Haftbefehl vollzogen

18.02.2019, PP Unterfranken


SCHWEINFURT. Am Donnerstagabend haben Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt bei einer Kontrolle kleinere Mengen Marihuana aufgefunden. Da der Tatverdächtige wegen eines anderen Delikts zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde er im Anschluss an die Kontrolle festgenommen und in die JVA eingeliefert.

In den Abendstunden geriet der Tatverdächtige, der sich gerade in einem Café in Schweinfurt aufhielt, ins Visier der Polizei. Im Rahmen der Kontrolle mit anschließender Durchsuchung seiner Wohnung konnte Rauschgift in Form von Marihuana sichergestellt werden. Die Überprüfung des 34-jährigen Mannes ergab, dass bereits wegen eines anderen Delikts ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden war. So wurde der vor Ort Festgenommene nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die JVA Schweinfurt überstellt.


Polizei Unterfranken

21-Jähriger geht auf Ex-Freundin los – Unbekannter Zeuge geht dazwischen

18.02.2019, PP Unterfranken


KITZINGEN. Am späten Sonntagabend suchte ein 21-Jähriger die Adresse seiner zwei Jahre jüngeren Ex-Freundin auf. Als er die 19-Jährige vor das Wohnhaus gebeten hatte, ging er unvermittelt auf diese los. Zeugen wurden auf die Situation aufmerksam und gingen dazwischen. Die Kitzinger Polizei ist nun auf der Suche nach einem der beiden Helfern.

Am Sonntag, gegen 21:00 Uhr, begab sich ein 21-Jähriger zum Wohnhaus seiner zwei Jahre jüngeren Ex-Freundin in der Wörthstraße. Er bat die 19-Jährige an die Haustür, um mit ihr zu reden. Dort ging er völlig unvermittelt auf die junge Frau los und versperrte ihr den Weg zurück in Haus.

Die 19-Jährige flüchtete zu Fuß in Richtung des naheliegenden Edeka-Marktes. Ihr Ex-Freund folgte ihr, zog sie auf den Boden und schlug mehrfach auf sie ein. Ein 30-Jähriger Zeuge wurde auf die Situation aufmerksam und rannte zu der Auseinandersetzung. Bei seinem Eintreffen half ein weiterer, noch unbekannter Zeuge, der 19-Jährigen gerade vom Boden auf.

Die leicht verletzte Geschädigte begab sich im Anschluss mit dem 30-Jährigen Zeugen zur Anzeigenerstattung auf die naheliegende Dienststelle. Der Sachbearbeiter ist nun auf der Suche nach dem noch unbekannten Zeugen.


Dieser und auch mögliche weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel. 09321/1410 mit der Polizeiinspektion Kitzingen in Verbindung zu setzen.


Polizei Unterfranken

Feuer in Mehrfamilienhaus – 76-Jähriger durch Rauchgase verletzt

17.02.2019, PP Unterfranken


LOHR AM MAIN / WOMBACH, LRK. MAIN-SPESSART. Am Sonntagnachmittag war es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Lohrer Stadtteil Wombach zu einem Feuer gekommen. Ein 76-Jähriger wurde durch Rauchgase verletzt und zur Beobachtung in eine Klinik gebracht. Die Kripo Würzburg wird die Sachbearbeitung der Brandermittlungen übernehmen.

Gegen 16.00 Uhr war der Rettungsleitstelle ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Tiefer Grund“ gemeldet worden. Dort drang bei Eintreffen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Qualm aus den Fenstern einer Wohnung. Die örtliche Feuerwehr räumte sicherheitshalber das gesamte Gebäude und löschte das Feuer zügig ab. Der Gebäudeschaden wird voraussichtlich im unteren fünfstelligen Bereich liegen.

Während die übrigen Bewohner des Anwesens im Anschluss an die Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, musste der 76 Jahre alte Mieter aus der Brandwohnung wegen einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebraucht werden. Er wird die Nacht über in der Klinik verbringen. Die Wohnung des Mannes ist derzeit nicht bewohnbar. Die Kriminalpolizei Würzburg wird die Ermittlungen zur Brandursache von der Polizeiinspektion Lohr am Main übernehmen.


Polizei Unterfranken

Tödlicher Verkehrsunfall auf Radweg – 85-jährige Fußgängerin verstorben

16.02.2019, PP Unterfranken


GROSSHEUBACH, LKR. MILTENBERG. Zu einem tragischen Verkehrsunfall auf einem für Radwegeradfahrer und Fußgänger gleichermaßen freigegebenen Weg ist es am Samstagnachmittag gekommen. Nach einem Zusammenstoß zwischen zwei Frauen und einem Radfahrer erlag eine Seniorin ihren Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.

Gegen 15:50 Uhr war eine 85-Jährige mit ihrer 53 Jahre alten Tochter für einen Spaziergang auf dem geteerten Radweg im Bereich der Röllfelder Straße unterwegs, als aus bislang unbekannter Ursache ein Fahrradfahrer nach derzeitigem Stand der Ermittlungen von hinten gegen die beiden Personen fuhr. Alle drei Personen stürzten nach dem Zusammenstoß zu Boden. Die ältere Dame zog sich so schwere Kopfverletzungen zu, dass sie noch vor Ort verstarb. Die 53-Jährige erlitt neben einem Schock leichte körperliche Verletzungen. Zur Betreuung der Tochter war neben dem Rettungsdienst auch ein Kriseninterventionsteam vor Ort im Einsatz. Auch der 36-jährige Fahrer des E-Bikes erlitt leichte Verletzungen.

Mit der Verkehrsunfallaufnahme ist die Polizeiinspektion Miltenberg mit Unterstützung der Obernburger Polizei zur Stunde (Stand: 18.30 Uhr) noch vor Ort betraut. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle entsandt.


Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, unter Tel. 09371/945-0 Kontakt mit der Miltenberger Polizei aufzunehmen.


Polizei Unterfranken

Sachbeschädigung und Widerstand in der Kitzinger Innenstadt – Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

16.02.2019, PP Unterfranken


KITZINGEN. Am späten Freitagabend haben zwei junge Männer in der Kitzinger Innenstadt mehrere Pkw beschädigt. Die Kitzinger nahm nach der raschen Mitteilung von Zeugen noch vor Ort zwei Tatverdächtige fest, die sich beide aggressiv verhielten und Widerstand leisteten. Zwei Beamte wurden leicht verletzt. Einer der Beschuldigten musste in der Nacht in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.

Gegen 22:00 Uhr hatte eine Frau beobachtet, wie ihr Fahrzeug im Bereich der Schweizergasse gerade von unbekannten Männern beschädigt wurde und daraufhin richtigerweise sogleich den Notruf gewählt. Sofort machten sich mehrere Streifen der Kitzinger Polizei auf den Weg und stellten in der Rittergasse zwei junge Männer fest die aufgrund der Beschreibung als Täter in Frage kamen. Als diese die Streifenfahrzeuge bemerkten, flüchtenden sie in entgegengesetzte Richtungen. Die Beamten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf und konnten zunächst einen 19 Jahre alten Tatverdächtigen in der Schweizergasse vorläufig festnehmen. Auch durch Hinweise von Zeugen gelang wenig später die Festnahme des zweiten Beschuldigten.

Beide Festgenommenen zeigten gegenüber der eingesetzten Beamten von Anfang an aggressives Verhalten. Neben beleidigenden Ausdrücken und Beschimpfungen, die die Polizisten sich gefallen lassen mussten, versuchten die beiden Männer unabhängig voneinander während der Festnahme, auf der Fahrt zur Dienststelle und auch bei den Maßnahmen in der Polizeiinspektion Kitzingen die Beamten wiederholt anzugreifen. Nach Abschluss des Einsatzes waren zwei Beamte leicht verletzt worden, unter anderem durch einen Biss des 21-jährigen Beschuldigten. Beide Beamten waren weiterhin dienstfähig.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde in den Räumen der Dienststelle zwei Blutentnahmen durchgeführt, da das Duo offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Der polizeibekannte 21-Jährige verblieb im Anschluss die Nacht über bei der Polizeiinspektion Kitzingen in der Arrestzelle in Sicherheitsgewahrsam und wurde am Samstagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 19 Jahre alte Beschuldigte wurde nachdem er in der Zelle begonnen hatte sich selbst Verletzungen zuzufügen und von einer Eigengefährdung ausgegangen werden musste, in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Bislang hat die Kitzinger Polizei gemeinsam mit Unterstützung der Würzburger und Ochsenfurter Polizei drei Sachbeschädigungen in der Schweizergasse an dort geparkten Fahrzeugen aufgenommen, die offenbar durch die beiden Beschuldigten begangen wurden. Unter anderem hatten die Männer die Außenspiegel der Pkw abgerissen. An den Fahrzeugen war jeweils ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro entstanden.

Auf die beiden Beschuldigten kommt nun jeweils ein Strafverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohungen und Wiederstands gegen Vollstreckungsbeamte zu.


Zeugen, die ebenfalls Beschädigungen an ihren Fahrzeugen im Bereich der Kitzinger Innenstadt fest gestellt haben oder Beobachtungen zu den Sachbeschädigungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 09321/141-0 mit der Kitzinger Polizei in Verbindung zu setzen.


Polizei Unterfranken

Aus Bezirkskrankenhaus entwichen – Öffentlichkeitsfahndung nach Eugen Sichwart

15.02.2019, PP Unterfranken


LOHR AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Aus der geschlossenen Abteilung des Bezirkskrankenhauses in Lohr am Main ist seit Freitagmittag der Eugen Sichwart abgängig. Der 37-Jährige entfernte sich während einer arbeitstherapeutischen Maßnahme vom Gelände der Klinik und ist seitdem flüchtig. Die unterfränkische Polizei fahndet intensiv nach dem Mann und wendet sich auch an die Öffentlichkeit.


Der 37-Jährige ist seit Mitte 2018 unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung im Bezirkskrankenhaus Lohr am Main untergebracht. Am Freitagmittag gegen 10.45 Uhr befand sich der 37-Jährige in Begleitung eines Pflegers im Rahmen einer Arbeitstherapie im Außenbereich des Klinikgeländes. Währenddessen gelang dem Probanden die Flucht. Die Polizeiinspektion Lohr am Main fahndet seitdem intensiv mit Unterstützung von Streifen umliegender Dienststellen und der operativen Ergänzungsdienste nach dem Flüchtigen. Zahlreiche Anlaufadressen wurden bislang mit negativem Ergebnis überprüft.

Der Sachbearbeiter bittet deshalb nun die Öffentlichkeit um Mithilfe und erhofft sich durch die Veröffentlichung eines Lichtbildes weitere Hinweise. Eugen Sichwart kann wie folgt beschrieben werden:

• Etwa 170 cm groß
• Schlanke Figur
• Braune, bis über die Ohren reichende Haare
• Bekleidet mit dunkler Hose und dunkelblauer Arbeitsjacke


Zeugen, die eine Person gesehen haben, bei der es sich um Eugen Sichwart handeln könnte, oder die sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes geben können, werden gebeten, sich über den Notruf 110 zu melden.


Polizei Unterfranken

Nach Rettungsaktion aus dem winterlichen Main – Lebensretter mit Karten für Fastnacht in Franken überrascht

15.02.2019, PP Unterfranken


WÜRZBURG. Nachdem der 49-jährige Matthias Burger im Januar 2018 einen Mann aus dem Main gerettet hatte, konnte die unterfränkische Polizei am Freitagmittag gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk den Faschings-Freund mit einem ganz besonderen Dankeschön überraschen.


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Kartenübergabe
Foto: Polizei; v.l.: Redaktionsleiter Fastnacht in Franken Norbert Küber, Präsident der Fastnacht in Franken Marco Anderlik, Lebensretter Mattias Burger, unterfränkischer Polizeivizepräsident Martin Wilhelm, Ehrenpräsident und künstlerischer Leiter Fastnacht in Franken Bernhard Schlereth

Wie bereits berichtet, hatte der 49-Jährige am 11. Januar gegen 17.15 Uhr von der Bundesstraße 13 aus beobachtet, wie ein Pkw vom Mainradweg bei Sommerhausen aus in den Main gefahren war. Während der Skoda mit eingeschalteten Scheinwerfern flussabwärts trieb, fuhr der Zeuge mit seinem Sattelzug an den Main, um dem Fahrer zu helfen. Dieser konnte sich aus dem sinkenden Pkw befreien und versuchte, sich ans Ufer zu retten. Der 49-Jährige lief dem um Hilfe rufenden Mann entgegen und dirigierte ihn Richtung Ufer. Letztendlich zog der Lebensretter den völlig entkräfteten Mann gemeinsam mit zwei Beamten der Polizeiinspektion Ochsenfurt, die von weiteren Zeugen alarmiert worden waren, an Land.

Der Mann, der sein Fahrzeug offenbar aufgrund einer kurzfristigen medizinischen Ursache in den Fluss gelenkt hatte, wurde stark unterkühlt in eine Klinik gebracht und erholte sich glücklicherweise von dem Unfall.

Für seine heldenhafte Leistung war der 49 Jahre alte Mann aus dem Raum Main-Spessart im Oktober 2018 bereits durch den Regierungspräsidenten von Unterfranken mit der „Patrona Bavariae“ Medaille ausgezeichnet worden. Während dieser Feierstunde wurde der unterfränkischen Polizei im Gespräch mit dem 49-Jährigen dann bekannt, dass er im Anschluss an die Rettungsaktion aus dem eiskalten Main mit einer Grippe im Bett liegen musste. Deshalb konnte der begeisterte Faschingsnarr die lang ersehnte Fastnacht in Franken, für die er erstmals Karten erstanden hatte, nicht besuchen.

Mit der Idee, den Lebensretter zu überraschen, gingen Beamte der Polizeiinspektion Ochsenfurt und der Pressestelle des Polizeipräsidiums schließlich auf den Bayerischen Rundfunk zu. Der fackelte nicht lange und schenkte dem Faschings-Fan zwei Karten für die Generalprobe der Kult-Veranstaltung aus Veitshöchheim.

Am Freitagmittag fand die Übergabe der Karten in Veitshöchheim in den Mainfrankensälen statt, wo bereits die ersten Aufbauarbeiten für die Sendung im Gange waren. Herr Burger, der sich schon über den Anruf der Polizei und die Aussicht auf die Karten so gefreut hatte, „dass er beinah umgefallen wäre“ strahlte sichtlich und gab die beiden begehrten Karten nicht mehr aus der Hand. Im Rahmen der Übergabe der Eintrittskarten auf der Bühne der Halle bedankte sich auch Polizeivizepräsident Martin Wilhelm im Namen des Polizeipräsidiums Unterfranken nochmals herzlich bei dem 49-Jährigen für dessen mutiges und vorbildliches Verhalten.


Wir wünschen Matthias Burger einen ausgelassenen und närrischen Abend bei der Fastnacht in Franken!


Polizei Unterfranken

Einbruchdiebstähle in Hotels – Polizei sucht Zeugen

15.02.2019, PP Unterfranken


WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagmorgen wurden der Polizei Einbrüche in zwei Hotels mitgeteilt. Der Beuteschaden wird auf den oberen vierstelligen Bereich geschätzt. Die Kripo sucht nun Zeugen.

Bislang unbekannte Täter drangen in der Nacht zu Donnerstag gewaltsam über einen Anbau in ein Hotel in der Hauptstraße ein, brachen im Gaststättenbereich Schubladen auf und durchwühlten diese auf der Suche nach Beute. Die Einbrecher konnten im Anschluss an die Tat mit Bargeld und elektronischen Geräten im Gesamtwert von mehreren tausend Euro entkommen.

Ebenfalls am Donnerstagmorgen bemerkte ein Angestellter einen Einbruch in einem weiteren Hotel in der Hauptstraße. Bislang unbekannte Täter drangen gewaltsam über den Wintergarten in die Geschäftsräume und nahmen die Tageseinnahmen und Schmuck an sich. Der Beuteschaden beläuft sich auch hier auf mehrere tausend Euro. Neben dem Entwendungsschaden entstand dem Betreiber ebenso Sachschaden, der sich auf rund 2.000 Euro beläuft.


Die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernahm die Ermittlungen und bittet nun Personen, die im Tatzeitraum in Tatortnähe verdächtige Beobachtungen gemacht haben, diese unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.


Polizei Unterfranken

Neues Wildwarnsystem eingeweiht

15.02.2019, PP Unterfranken


LKR. SCHWEINFURT. Am Donnerstagvormittag weihte Innenstaatssekretär Gerhard Eck im Beisein des Schweinfurter Polizeichefs, Joachim Mittelstädt, ein neues Wildwarnsystem ein, das nun unter anderem im Landkreis Schweinfurt getestet wird. Zugegen waren auch der Landrat des Schweinfurter Landkreises Florian Töpper sowie weitere Ehrengäste. Das neue System soll für mehr Sicherheit auf Bayerns Straßen sorgen.

Denn die Zahl der Unfälle mit Rehen, Wildschweinen oder anderen Wildtieren befindet sich seit Jahren auf hohem Niveau und ist 2018 bayernweit im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen.

Die Autofahrer sollen durch die neuen Anlagen mittels Lichtsignalen an Straßenleitpfosten vorgewarnt werden, die im Vorfeld erkennen, wenn sich ein Wildtier am Straßenrand befindet. Gleichzeitig sendet das System eine Meldung an die Module der benachbarten Leitpfosten, die ebenfalls aufleuchten. So werden die Fahrer rechtzeitig gewarnt und daran erinnert, langsam und vorausschauend zu fahren. Durch Hinweistafeln werden die Verkehrsteilnehmer zusätzlich auf das Projekt aufmerksam gemacht.
Auf vier Pilotstrecken in Bayern wird das neue Wildwarnsystem ab Februar getestet. Neben der Teststrecke auf der B 303 zwischen Schonungen und Waldsachsen im Landkreis Schweinfurt sind auch weitere Örtlichkeiten in den Landkreisen Wunsiedel, Erding und Landshut an dem Pilotprojekt beteiligt. Die Anlagen des Start-Ups „AniMot“ sollen drei Jahre lang getestet werden. Nach dem Testzeitraum wird dann evaluiert, in wie fern die Zahl der Wildunfälle an den betroffenen Stellen tatsächlich zurückgegangen ist.

Dabei ist das neue Warnsystem nicht wie andere Modelle dazu konzipiert, die Tiere abzuschrecken, sondern richtet sich gezielt an die Autofahrer. Ziel ist es laut Innenstaatssekretär Eck, dass die Fahrzeugführer im Gefahrenfall rechtzeitig gewarnt werden, damit sie durch eine angepasste Fahrweise Zusammenstöße mit einem Wildtier verhindern können. So sollen insgesamt Unfälle vermieden und die Straßen sicherer werden.


Polizei Unterfranken