Polizei sucht Zeugen nach Einbrüchen

22.03.2019, PP Unterfranken


BAD KÖNIGSHOFEN, LKR. RHÖN-GRABFELD. In der Nacht zu Donnerstag drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in mehrere Firmengebäude ein und durchsuchten diese nach Beute. Im Anschluss konnten die Einbrecher mit Bargeld und Elektrogegenständen unerkannt entkommen. Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm die Ermittlungen und such nun Zeugen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster in die Geschäftsräume einer Firma am Hohen Marktstein ein. Im Inneren durchwühlten sie Schränke und Schubladen und öffneten mit teils massiver Gewalt weitere verschlossene Behältnisse und Tresore. Auch wurden mehrere Zwischentüren zu weiteren Räumlichkeiten aufgebrochen. Mit Bargeld und Elektrogeräten traten die Einbrecher im Anschluss ihre Flucht an. Neben dem Entwendungsschaden entstand der Firma Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm die Ermittlungen und prüft Zusammenhänge mit zwei weiteren Einbrüchen in der Industriestraße und am Hohen Marktstein, bei denen unbekannte Täter in der gleichen Nacht ebenfalls gewaltsam in Büroräume eingedrungen sind. Auch hier hinterließen die Einbrecher hohen Sachschaden, der den Entwendungsschaden bei Weitem übersteigt.


Personen, die zum Tatzeitpunkt in Tatortnähe verdächtige Beobachtungen gemacht haben werden gebeten, diese unter 09721/202-1731 zu melden.


Polizei Unterfranken

14-Jähriger verbreitet über gefälschten Twitter-Account der „Polizei Lohr“ Fake-News

22.03.2019, PP Unterfranken


LOHR AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Über einen offenbar selbst erstellten, nicht offiziellen, Twitter-Kanal der „Polizei Lohr“ verbreitete den Ermittlungen nach ein 14-Jähriger seit Ende letzten Jahres offizielle Presseberichte der Polizei. Eine Falschmeldung über einen bewaffneten Täter in Lohr führte bereits Mitte März zur Löschung des Kanals.

Seit mehreren Wochen beobachtete die Polizei einen nicht autorisierten Twitter Kanal der „Polizei Lohr“. Der Auftritt sah auf den ersten Blick durch das verwendete Polizeiwappen in Verbindung mit dem Wappen der Stadt Lohr und dem Teilen von offiziellen Presseberichten einem echten Polizeikanal zum Verwechseln ähnlich. Da von dem Betrieb der Seite durch das Teilen offizieller Pressemeldungen der Polizei anfänglich keine größere Gefahr ausging, liefen vonseiten der Lohrer Polizei in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei die üblichen Ermittlungen zur Löschung des Kanals und Identifizierung des Betreibers.

Eine sofortige Sperrung des Kanals machte die Mitteilung über einen angeblich bewaffneten Täter in Lohr am 13. März erforderlich. Wenige Stunden nach der Veröffentlichung konnte die Kripo die Abschaltung des Kanals über Twitter erreichen.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei Lohr führten nun zu einem 14-Jährigen aus dem Landkreis Main-Spessart. Gegen den Teenager wird ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen sowie Amtsanmaßung eingeleitet.


Polizei Unterfranken

Radfahrer tödlich verletzt – Polizei ermittelt in verschiedene Richtungen

22.03.2019, PP Unterfranken


RÜDENHAUSEN, LKR. KITZINGEN. Am späten Donnerstagabend haben Zeugen einen schwer verletzten Radfahrer in einem Straßengraben nahe der B 286 gefunden. Der 66-Jährige verstarb trotz aller Bemühungen des Rettungsdienstes noch vor Ort. Die Kitzinger Polizei ermittelt und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Ein Zeuge hatte gegen 21.45 Uhr auf dem Radweg parallel zur B 286 von Rüdenhausen kommend in Richtung Castell auf Höhe der Einmündung zur Grundleinsmühle ein deformiertes Fahrrad mit eingeschaltetem Licht bemerkt. In der Folge fand der Mann einen 66-Jährigen leblos im Straßengraben. Gemeinsam mit einem weiteren Zeugen holte er den Verletzten aus dem Graben und verständigte den Rettungsdienst. Der Mann verstarb jedoch noch vor Ort.

Die Kitzinger Polizei hat unverzüglich Ermittlungen eingeleitet, um die Umstände, die zum Tod des Mannes führten, zu klären. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle beordert. Aktuell gibt es keine Hinweise auf die Beteiligung eines weiteren Verkehrsteilnehmers. Ein alleinbeteiligter Sturz des Radlers steht ebenso im Raum wie eine medizinische Ursache. Für die Beamten sind daher Beobachtungen von Zeugen von großer Wichtigkeit.


Wer am Donnerstagabend im Bereich der Unfallstelle Beobachtungen gemacht hat, die zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen könnten oder sonst sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-130 bei der Kitzinger Polizei zu melden.


Polizei Unterfranken

Verdacht der Herstellung und der Verbreitung von Kinderpornographie – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

22.03.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung der Zentralstelle Cybercrime Bayern und des Polizeipräsidiums Unterfranken vom 22.03.2019

Die dringend tatverdächtige Person befindet sich inzwischen aufgrund eines am Donnerstagnachmittag durch das Amtsgericht Bamberg erlassenen Haftbefehls in Untersuchungshaft. Die zweite, zunächst ebenfalls tatverdächtige Person wurde mangels dringenden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt. In Hinblick auf die anstehenden umfangreichen Ermittlungen unter der Sachleitung der Zentralstelle Cybercrime Bayern wurde durch die Kriminalpolizei Würzburg die Sonderkommission „01-2019“ gegründet.

Bamberg/Würzburg. Wie bereits berichtet, wurde der Tatverdächtige, bei dem ein enger Bezug zu einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof festgestellt worden war, noch am Donnerstag wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Tatverdacht gegen ihn hatte sich im Zuge einer ersten Auswertung der im Rahmen der groß angelegten Durchsuchungsaktion gewonnenen Erkenntnisse nicht erhärtet. Der weitere Beschuldigte wurde auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Donnerstagnachmittag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen den Mann erging antragsgemäß ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, sowie der Herstellung und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften. Der Beschuldigte machte keine Angaben zur Sache. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die noch anstehenden aufwändigen Ermittlungen, die insbesondere auch zur Identifizierung der abgebildeten Kinder, sowie zur Ermittlung der Tatorte und Tatzeiten notwendig sein werden, werden mit Hochdruck durch die eigens hierfür bei der Kripo Würzburg eingerichteten SOKO „01-2019“ in enger Abstimmung mit der Zentralstelle Cybercrime Bayern geführt werden.


In diesem Zusammenhang wird auch weiterhin auf die Hotline hingewiesen, welche die Kriminalpolizei Würzburg für Hinweise aus der Bevölkerung eingerichtet hat. Die Hotline ist unter 0800/7733744 von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr auch am Wochenende zu erreichen.




Polizei Unterfranken

Tote Person geborgen – Obduktion durchgeführt – Identität geklärt

22.03.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 22.03.2019

KAHL A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach der Bergung eines männlichen Leichnams aus der Kahl am vergangenen Donnerstagvormittag wurde der Leichnam zwischenzeitlich obduziert. Dem Ergebnis zufolge steht die Identität des Mannes jetzt fest.

Wie bereits berichtet, waren Zeugen kurz vor 12.00 Uhr auf den leblos in der Kahl treibenden Körper aufmerksam geworden und hatten Polizei und Rettungsdienst verständigt. Unverzüglich wurden in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg kriminalpolizeiliche Ermittlungen im Hinblick auf die Identität und die Todesursache eingeleitet. Im Zuge dessen wurde festgestellt, dass es sich um einen 66-Jährigen aus dem Landkreis Aschaffenburg handelt.

Die am Donnerstag durchgeführte Obduktion ergab hinsichtlich der Todesursache weiterhin keine Hinweise auf eine Straftat.




Polizei Unterfranken

Feuer in Wohnung in Gemeinschaftsunterkunft – keine Personen verletzt

21.03.2019, PP Unterfranken


WÜRZBURG/UNTERDÜRRBACH. Am Donnerstagnachmittag ist in einer Wohnung in einer Gemeinschaftsunterkunft aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt, das betroffene Gebäude war sicherheitshalber durch Einsatzkräfte geräumt worden. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

Gegen 14.00 Uhr war der Rettungsleitstelle ein Feuer in der Gemeinschaftsunterkunft in der Veitshöchheimer Straße gemeldet worden. Zunächst war ein Großaufgebot der Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Gemeinschaftsunterkunft geeilt, da das Ausmaß des Brandes anfangs nicht klar war. Letztendlich hatte es in einem Wohngebäude der Unterkunft in einer Wohnung gebrannt und die Rauchgase sich in den Räumen ausgebreitet. Das Gebäude war deshalb vorsorglich geräumt und nach Personen abgesucht worden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Aktuell wird organsiert, dass die betroffenen Flüchtlinge in Schweinfurt untergebracht werden. Die Albert-Einstein-Straße musste für Einsatzfahrzeuge etwa 1,5 Stunden gesperrt werden. Die Berufsfeuerwehr und zahlreiche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren tatkräftig im Einsatz. Der Sachschaden kann zur Stunde noch nicht näher beziffert werden, die Ursache für das Feuer ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.


Polizei Unterfranken

Mehrere Lenkräder aus BMW gestohlen – Polizei fahndet nach Pkw-Aufbrecher

21.03.2019, PP Unterfranken


ROTTENDORF UND ESTENFELD, LKR. WÜRZBURG. In den vergangenen zwei Nächten waren Pkw-Aufbrecher im Landkreis Würzburg unterwegs und haben hochpreisige Autoteile aus BMW entwendet. Die Würzburger Kriminalpolizei ermittelt und bittet die Bevölkerung bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei zu verständigen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren die Täter in Rottendorf unterwegs. Offenbar hatten sie die Wohngebiete der Gemeinde gezielt nach BMW abgesucht und insgesamt fünf Fahrzeuge aufgebrochen. Anschließend hatten die Unbekannten aus den Fahrzeugen hochwertige Leder-Lenkräder und Navigationsgeräte ausgebaut und somit jeweils Beute im Wert von mehreren tausend Euro gemacht.

In Estenfeld waren die Diebe dann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf Diebestour. Hier brachen sie in derselben Art und Weise vier BMW auf, um dann jeweils die Lenkräder und Navigationsgeräte zu entwenden. An den einzelnen Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.


Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in den beiden Tatnächten verdächtige Personen beobachtet hat oder auch Fahrzeuge, die nicht in das Wohngebiet gehören, wird gebeten, unter Tel. 0931/457-1732 die Polizei zu verständigen.


Polizei Unterfranken

Verdacht der Herstellung und der Verbreitung von Kinderpornographie – Vorführung eines Tatverdächtigen

21.03.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und des Polizeipräsidiums Unterfranken vom 21.03.2019

Die Kriminalpolizei Würzburg hat unter Sachleitung der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am 20.03.2019 im Stadtgebiet Würzburg mehrere Objekte im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Herstellung und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften durchsucht. Zwei Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen.

BAMBERG/WÜRZBURG. Die groß angelegte Durchsuchungsaktion wurde von Einsatzkräften der Kriminalpolizei Würzburg, sowie Staatsanwälten der Zentralstelle Cybercrime Bayern durchgeführt, die zudem von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, einem Spezialeinsatzkommando und Beamten des Bundeskriminalamtes und der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta unterstützt wurden.

Im Verlauf des Einsatzes konnten zwei Tatverdächtigte aus Würzburg vorläufig festgenommen werden, gegen die sich im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens zur Verbreitung von kinderpornographischem Material im sogenannten „Darknet“ ein Tatverdacht ergeben hatte. Das mutmaßlich von den Beschuldigten selbst angefertigte und anschließend verbreitete Material zeigt nach derzeitigem Kenntnisstand ausschließlich männliche Opfer im Kindesalter.

Da bei der Vorbereitung der Ermittlungsmaßnahmen ein entsprechender Bezug eines der Tatverdächtigen festgestellt werden konnte, umfassten die umgehend von der Zentralstelle Cybercrime Bayern erwirkten Durchsuchungsbeschlüsse unter anderem auch eine Kindestagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof. Die Leitung der Kindertagesstätte ist entsprechend informiert. Vor Ort stehen im Laufe des Donnerstagmorgens höchstvorsorglich Beamte des Polizeipräsidiums Unterfranken als Ansprechpartner für Eltern und das Personal zur Verfügung.

In enger Absprache mit der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wird derzeit geprüft, ob die beiden vorläufig festgenommenen Beschuldigten noch im Laufe des Donnerstags dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Unter Berücksichtigung des laufenden Ermittlungsverfahrens bitten wir um Verständnis, dass zum aktuellen Zeitpunkt über den Inhalt der Presseerklärung hinaus keine weiteren Auskünfte erteilt werden können.




Nachtragsmeldung 14:20 Uhr

Gemeinsame Presseerklärung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und des Polizeipräsidiums Unterfranken vom 21.03.2019

Nach einer groß angelegten Durchsuchungsaktion von Einsatzkräften der Kriminalpolizei Würzburg, sowie Staatsanwälten der Zentralstelle Cybercrime Bayern wird einer der beiden Tatverdächtigen noch am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Wie bereits berichtet, wurden im Verlauf des Einsatzes zunächst zwei Tatverdächtige aus Würzburg vorläufig festgenommen. Gegen beide Personen hatte sich im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens zur Verbreitung von kinderpornographischem Material im sogenannten „Darknet“ ein Tatverdacht ergeben.

Auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wird einer der beiden Tatverdächtigen noch im Laufe des Donnerstags dem zuständigen Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden. Über das Ergebnis der Vorführung wird nachberichtet.

Der zweite Tatverdächtige wird auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wieder auf freien Fuß gesetzt, da sich nach den ersten Ermittlungen der dringende Tatverdacht nicht erhärtet hat. Bei diesem Tatverdächtigen handelt es sich um die Person, bei der im Rahmen der Ermittlungen ein enger Bezug zu einer Kindertagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof festgestellt werden konnte.


Die Kriminalpolizei Würzburg hat für Hinweise aus der Bevölkerung eine Hotline eingerichtet. Diese ist unter 0800/7733744 von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu erreichen.


Polizei Unterfranken

Verdacht der Herstellung und der Verbreitung von Kinderpornographie – groß angelegte Durchsuchungsaktion im Stadtgebiet Würzburg

21.03.2019, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und des Polizeipräsidiums Unterfranken vom 21.03.2019

Die Kriminalpolizei Würzburg hat unter Sachleitung der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am 20.03.2019 im Stadtgebiet Würzburg mehrere Objekte im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Herstellung und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften durchsucht. Zwei Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen.

BAMBERG/WÜRZBURG. Die groß angelegte Durchsuchungsaktion wurde von Einsatzkräften der Kriminalpolizei Würzburg, sowie Staatsanwälten der Zentralstelle Cybercrime Bayern durchgeführt, die zudem von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, einem Spezialeinsatzkommando und Beamten des Bundeskriminalamtes und der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta unterstützt wurden.

Im Verlauf des Einsatzes konnten zwei Tatverdächtigte aus Würzburg vorläufig festgenommen werden, gegen die sich im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens zur Verbreitung von kinderpornographischem Material im sogenannten „Darknet“ ein Tatverdacht ergeben hatte. Das mutmaßlich von den Beschuldigten selbst angefertigte und anschließend verbreitete Material zeigt nach derzeitigem Kenntnisstand ausschließlich männliche Opfer im Kindesalter.

Da bei der Vorbereitung der Ermittlungsmaßnahmen ein entsprechender Bezug eines der Tatverdächtigen festgestellt werden konnte, umfassten die umgehend von der Zentralstelle Cybercrime Bayern erwirkten Durchsuchungsbeschlüsse unter anderem auch eine Kindestagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof. Die Leitung der Kindertagesstätte ist entsprechend informiert. Vor Ort stehen im Laufe des Donnerstagmorgens höchstvorsorglich Beamte des Polizeipräsidiums Unterfranken als Ansprechpartner für Eltern und das Personal zur Verfügung.

In enger Absprache mit der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wird derzeit geprüft, ob die beiden vorläufig festgenommenen Beschuldigten noch im Laufe des Donnerstags dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Unter Berücksichtigung des laufenden Ermittlungsverfahrens bitten wir um Verständnis, dass zum aktuellen Zeitpunkt über den Inhalt der Presseerklärung hinaus keine weiteren Auskünfte erteilt werden können.


Polizei Unterfranken

Sicherheitsbilanz 2018 für den Regierungsbezirk Unterfranken

20.03.2019, PP Unterfranken


Im Rahmen einer Pressekonferenz am 20. März 2019 stellte Polizeipräsident Gerhard Kallert im Polizeipräsidium die Statistik zur Kriminalitätslage und zum Einsatzgeschehen aus dem Jahr 2018 vor. Ihm zur Seite stand mit dem Leitendem Kriminaldirektor Matthias Weber der Leiter des Sachgebietes E3.


Unterfranken ist im bayernweiten Vergleich auch weiterhin einer der sichersten Regierungsbezirke. Unterfranken steht mit einer Aufklärungsquote von 70,3 Prozent – dem höchsten Wert der letzten 25 Jahre an zweiter Stelle. Die Zahl der Straftaten ist insgesamt um 3,3 Prozent auf 54.714 Fälle gestiegen, war jedoch maßgeblich durch eine Serie von 1560 Sachbeschädigung an Kfz (sog. „Lackkratzer-Serie) beeinflusst. Die Kriminalitätsbelastung in Unterfranken ist weiterhin sehr niedrig, die Häufigkeitszahl ist mit 4.166 die zweitniedrigste im ganzen Freistaat.

Sehr erfreulich ist der erneut deutliche Rückgang im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität. So sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr von 422 Fällen auf 338 Fälle gefallen.

Ein starker Anstieg um fast 50 Prozent ist im Bereich des sogenannten Callcenterbetrugs zu verzeichnen. Insbesondere im Phänomenbereich „Falsche Polizeibeamte“ gab es einen Sprung von 564 auf 1352 Fälle. Die Schadenssummen liegen erstmals über der Millionengrenze. Auch im Bereich der Rauschgiftkriminalität sind steigende Fallzahlen festzustellen. Das hier startende Präventionsprojekt an unterfränkischen Schulen nimmt weiter Gestalt an.

Neben der Aufrechterhaltung des hohen Sicherheitsstandard und der Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls werden die Schwerpunkte im Jahr 2019 im Bereich der Rauschgiftkriminalität – sowohl repressiv als auch präventiv – gesetzt.



Polizei Unterfranken